Material: Bronze
Datierung: ca. 2200–1300 v. Chr.
Größe: Länge 7,3 cm, Breite 2 cm
Gewicht: 9,6 g
Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand
Die flache, längliche Bronzeklinge verjüngt sich zur Spitze hin und besitzt einen ausgeprägten Mittelgrat. An der Basis befinden sich zwei seitliche, halbrunde Nietkerben sowie ein kurzer mittiger Fortsatz. Die Kanten sind stellenweise unregelmäßig und leicht abgerieben; die Spitze erscheint abgerundet. Die Oberfläche zeigt überwiegend dunkelbraune Bereiche mit helleren und grünlichen Partien sowie lokalen Unebenheiten.
Das Objekt wird als kleines bronzezeitliches Dolchmesser angesprochen und in die Früh- bis Mittelbronzezeit datiert. Der Mittelgrat trug zur Versteifung der flachen Klinge bei, während die Nietkerben der Befestigung eines nicht erhaltenen Griffes dienten. Aufgrund der geringen Größe ist auch eine Ansprache als Rasiermesser denkbar; eine eindeutige Funktionsbestimmung lässt sich am Objekt jedoch nicht treffen. Laut Vorbesitz ist Frankreich als Fundregion überliefert.
Provenienz: Aus altdeutschem Privatbesitz in Süddeutschland. Ehemals Sammlung Dr. L. (Bayern); vor 2000 auf dem deutschen Kunstmarkt erworben, zuletzt Sammlung S. L. (Hessen).
Echtheit: Wie bei allen unseren Objekten ist die Echtheit ohne zeitliche Begrenzung garantiert.
Schutz der Kulturgüter: Alle von uns angebotenen Artefakte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.