Das gezeigte Dokument ist eine historische Verleihungsurkunde für das Traditionsarmabzeichen des Deutschen Jungvolks, ausgestellt am 27. August 1934 in Berlin. Empfänger der Urkunde war ein am 12. Februar 1925 geborener Junge, wohnhaft in der Bürgerstraße 29 in Berlin-Britz (Neukölln). Das Dokument trägt die offizielle Unterschrift des damaligen HJ-Gebietsführers für Berlin sowie den Dienststempel des Gebietes 3 (Berlin).
Die drei Fotografien, aufgenommen, in direkter Nähe der Wohnanschrift, am Ufer des Teltowkanals und auf der Ringiusbrücke, dokumentieren den Erhalt des Traditions-Arm-Dreieck der HJ. Diese war eine Sonderform des Gebietsdreiecks und wurde geschaffen, um diejenigen Mitglieder der HJ zu kennzeichnen, welche bereits vor dem 30. Januar 1933 und der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten Mitglied der HJ/DJ oder des BDM/JM waren. Die originale Echtheit der Fotografien aus der Zeit belegt die rückseitige Beschriftung des Fotografen H. Pogade Bln. - Neukölln, ebenso wie die Verwendung des Fotopapiers von Agfa-Lupex. Hubert Pogade betrieb in dieser Zeit ein Fotostudio in der Berliner Straße 60, der heutigen Karl-Marx-Straße.
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