Historisches Dokumenten-Set (Berlin, 1930): Ein Deutscher Führerschein mit internationalem Zusatzblatt, einer Kraftfahrzeug-Zulassungsbescheinigung und einer Steuerkarte in einem Lederetui samt den originalen 3 Platzhalterkarten versehen auf der Vorderseite mit den silbernen Initialien "M.H.".

Es handelt sich um einen am 5. April 1930 in Berlin ausgestellten deutschen Führerschein der Klasse 3b (für Kraftwagen mit Verbrennungsmotoren) sowie das dazugehörige, am 20. April 1930 registrierte internationale Zusatzblatt für den grenzüberschreitenden Autoverkehr. Das Dokument wurde mit einem Dienststempel des Polizeipräsidiums Berlin sowie zwei Steuer-Fiskalmarken (2 + 5) zu insgsamt 7 Reichsmark versehen.
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Das Zusatzblatt, ausgestellt am 20. April 1930, diente mittels einer 2-Kronen-Marke (Mi.315) und einer 5-Heller-Marke (Mi.24) als offizielle Fahrberechtigung für das Ausland in Österreich und Tschechoslowakei.
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Die Zulassungsbescheinigung ausgestellt am 20. April 1930 vom Polizeipräsidenten Berlin erlaubt der Halterin den Betrieb ihres Kraftfahrzeugs mit dem amtlichen Kennzeichen IIA 5905 aus dem Zulassungsbezirk München/Oberbayern regisitriert unter der Nummer 5905, da die Halterin aus Bad Aibling stammt.
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Die Steuerkarte ausgestellt am 20. April 1930 bescheinigt die amtliche Versteuerung des Personenkraftwagens mit dem polizeilichen Kennzeichen IIA 5905.
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Das passenden, dreiteilig-aufklapbare Lederetui samt den originalen drei Platzhalterkarten. Die mit „Steuerkarte“, „Führerschein“ und „Zulassungs=Bescheinigung“ bedruckten Einsteckkarten dienten beim Kauf des Etuis als Muster und Platzhalter, bis die tatsächlichen behördlichen Dokumente dort hineingesteckt wurden.
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Die auf der Vorderseite des geschlossenen Lederetuis aufgesetzten Metall-Initialen „MH“ - vermutlich aus, oder zumindest versilbert - ergänzen diese Deutsche Mobilitätsakte zu einem vollständigen und somit seltenen Dokumenten-Set aus der Zeit der Weimarer Republik.
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