Stevie Nicks war bereits ein Superstar, der eng mit mehreren
millionenfach verkauften Fleetwood-Mac-Alben verbunden war – ganz zu
schweigen von ihrem eigenen bahnbrechenden Solo-Debüt „Bella Donna“ und
dem megaerfolgreichen Zweitwerk „The Wild Heart“. „Rock A Little“ das
dritte, 1985 von Modern Records veröffentlichte Album der Künstlerin,
steigerte Nicks' Bekanntheitsgrad weiter und machte sie endgültig zu
einem wichtigen Teil der Pop-Geschichte der 80er Jahre. Obwohl „Rock A
Little“ alle Merkmale einer typischen LP aus der Mitte der 80er Jahre
aufweist, scheuten Nicks und Co. keine Kosten, um die Musik mit einem
expansiven Klangbild zu versehen, das sich durch üppige Melodien,
Hightech-Percussion, hallende Vocals, Sampling-Keyboards und
vielschichtige, raffinierte Akzente auszeichnet. „Rock A Little“
erreichte bereits zwei Wochen nach dem Release die Top 20 und Platz 12
der US-amerikanischen Billboard 200.
Nach weiteren
zwei Wochen wurde das Album von der Recording Industry Association of
America (RIAA) für mehr als 1.000.000 verkaufte Exemplare mit Platin
ausgezeichnet. In Großbritannien erhielt „Rock A Little“ Gold. „Talk To
Me“, „I Can't Wait“ und „Has Anyone Ever Written Anything For You?“
wurden als Singles ausgekoppelt. Eine vierte Single, „Imperial Hotel“,
wurde nur in Australien veröffentlicht. Die Aufnahmen zu „Rock A Little“
begannen Anfang 1984, in einem umgebauten Kirchenstudio in Dallas. Am
Ende dieser einmonatigen Sessions hatte Nicks etwa sechs Titel
fertiggestellt, von denen sie glaubte, dass sie weiterentwickelt werden
könnten. Nicks verwarf diese Aufnahmen jedoch und trennte sich von ihrem
langjährigen Produzenten und Lebensgefährten Jimmy Iovine. Ende 1984
begann sie wieder mit der Arbeit an dem Projekt.
Nach Iovines
Weggang übernahmen Keith Olsen, Rick Nowels und Nicks selbst die
Produktion.. Heartbreakers-Organist Benmont Tench, Bassist Bob Glaub,
Greg Phillinganes und die Session-Profi-Gitarristen Waddy Watchel, Les
Dudek und Danny Kortchmar wurden – zusammen mit etwa zwei Dutzend
weiteren Musikern – zu den Sessions eingeladen. Die Aufnahmen zu diesem
Album sollen rund 1 Million Dollar gekostet haben (laut Mick Fleetwood
in seiner Autobiografie). Zum 40-jährigen Jubiläum präsentiert MFSL
„Rock A Little“ erstmals in audiophiler Referenzqualität:
Gemastert
im kalifornischen MoFi-Studio, gepresst bei Fidelity Record Pressing,
streng limitiert auf 4.000 nummerierte Exemplare und verpackt in einer
luxuriösen Gatefold-Klapphülle von Stoughton Printing. Die beiden
180-Grammg-LPs (45 U/min) strotzen klanglich nur so vor Farben, Texturen
sowie Details und setzen Maßstäbe in puncto Räumlichkeit, Transparenz,
Headroom und Dynamik.
Wir empfehlen die Verwendung von „L’Art du
Son“- LP-Reiniger für die Nasswäsche Ihres Vinyls. Auch neue Platten aus
hochwertiger Fertigung profitieren davon noch einmal.
Titel :
LP 1
Side A
1. I Can’t Wait
2. Rock A Little (Go Ahead Lily)
Side B
1. Sister Honey
2. I Sing For The Things
3. Imperial Hotel
LP 2
Side C
1. Some Become Strangers
2. Talk To Me
3. The Nightmare
Side D
1. If I Were You
2. No Spoken Word
3. Has Anyone Ever Written Anything For You