1 (L)


UNGARISCH-ÖSTERREICHISCHER KOMPONIST

WORLD PREMIÈRE RECORDING




Karl Goldmark (1830 – 1915)


EIN WINTERMÄRCHEN


Oper in drei Akten

Libretto von Alfred Maria Willner nach dem Drama „The Winter’s Tale“ von William Shakespeare

Uraufführung: Wien, Hofoper, 2. Januar 1908

Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache

Live-Mitschnitt einer konzertanten Aufführung, Wexford, Wexford Festival, National Opera House, 24. Oktober 2021




BESETZUNG


Leontes — BURKHARD FRITZ

Hermione — SOPHIE GORDELADZE

Perdita — AVA DODD

Polixenes — SIMON THORPE

Florizel — DANIEL SZEILI

Camillo — RORY MUSGRAVE

Antigonus — JEVAN McAULEY

Paulina — NIAMH OSULLIVAN

Mamillius — ADIAN MORISSEY

Cleomenes — BEN KNIGHT

Dion — VLADIMIR SIMA

Valentin — SHELDON BAXTER

Ein Hausierer — PETER LIDBETTER

Die Zeit — FIONA FINSBURY


WEXFORD FESTIVAL CHORUS

WEXFORD FESTIVAL ORCHESTRA

Dirigent — MARCUS BOSCH




Exzellente Klangqualität.

3 CDs; stereo; Spieldauer: 61:13 / 48:29 / 45:50.

Es handelt sich um drei CD-R (Compact Disc Recordable) eines italienischen manufakturellen Privat-Labels mit einfacher Ausstattung: transparenter Kunststoff-Umschlag mit Front-Cover (Titelbild) und Back-Cover (Besetzung) auf Fotopapier (Jewel-Cases, Booklets mit Tracklisten, Werkinformationen, Inhaltsangaben oder Libretti werden vom Hersteller dieser Privat-Editionen nicht mitgeliefert).

Sehr guter Zustand.




HANDLUNG


Shakespeares The Winter's Talegehört in der Forschung nicht zu den größten Errungenschaften des englischen Dichterfürsten. Die Handlung ist zu abstrus und selbst mit großer Fantasie nicht nachvollziehbar. Leontes, der König von Sizilien, bittet seine Gattin Hermione, den gemeinsamen Freund Polixenes, den König von Böhmen, zu überreden, noch länger in Sizilien zu verweilen. Als Polixenes einwilligt, obwohl er schon viel zu lange seinem Königreich ferngeblieben ist, wird Leontes plötzlich misstrauisch und verdächtigt seine Frau, mit Polixenes nicht nur ein Verhältnis zu haben, sondern auch noch in dieser Zeit eine Tochter gezeugt zu haben. Von seinem Diener Camillo verlangt Leontes, den König von Böhmen zu vergiften. Doch Camillo flieht mit Polixenes nach Böhmen. Daraufhin befiehlt Leontes Antigonus, das neugeborene Kind an der Küste auszusetzen. Hermione bricht aufgrund der Verdächtigungen und des Verlustes ihrer Tochter zusammen und wird für tot gehalten. Der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt. Durch diese Ereignisse und die Befragung eines Orakels erkennt Leontes seinen Fehler und verfällt in endlose Trauer. Dann macht die Geschichte einen Zeitsprung von 16 Jahren. Leontes' verbannte Tochter Perdita ist in Böhmen von dem Hirten Valentin aufgezogen worden und hat sich in Polixenes' Sohn Florizel verliebt. Da Polixenes die Verbindung seines Sohnes nicht für standesgemäß hält, rät Camillo den beiden, nach Sizilien zu Leontes zu fliehen, da Camillo selbst auch gerne in seine Heimat zurückkehren möchte. In Sizilien stellt sich schließlich heraus, dass Perdita Leontes' verschollene Tochter ist. Polixenes stimmt also einer Heirat zwischen Perdita und Florizel zu. Um die Freude perfekt zu machen, erwacht dann auch noch die Statue Hermiones zum Leben, und so sind auch der sizilianische König und seine Frau wieder vereint.