
Diese Bass Viola da Gamba ist ein hochwertiger Neubau nach dem historischen Original von Michel Colichon (Paris, 17. Jahrhundert). Das Instrument wurde von István Biró in Siebenbürgen gebaut (Baujahr 2024) und ist noch nicht eingespielt. Es verbindet hervorragende Handwerkskunst, edle Tonhölzer und einen überzeugenden, tiefen Klang – ideal für anspruchsvolle Gambist:innen, Barock-Ensembles und Solorepertoire.
Die Decke besteht aus wertvoller, gleichmäßig gemaserter Fichte – sorgfältig ausgewählt für schnelle Ansprache und tragfähige Resonanz.
Der wunderschöne, zweiteilige Boden, die Zargen sowie Hals und Wirbelkasten sind aus geflammtem Ahorn gefertigt. Verarbeitet wurden langjährig abgelagerte, qualitativ hochwertige Tonhölzer.
Alle Holzoberflächen sind ausschließlich mit Ziehklingen (nicht mit Sandpapier) bearbeitet. Dadurch kommt die Schönheit des Holzes porentief zur Geltung und wird anschließend durch den Lack eindrucksvoll unterstrichen.
Veredelt ist die Bassgambe mit einem sehr schönen kastanienbrauner Spirituslack nach einem alten Familienrezept, ausgeführt in einem alt-imitierenden Lackdesign. Das Ergebnis ist ein warmer, reifer Gesamteindruck mit feiner Tiefenwirkung.
Der Klang ist tief und warm, zugleich singend und kraftvoll mit hoher Tragfähigkeit. Eine hohe Qualitätsstufe – passend für historisch informierte Aufführungspraxis ebenso wie für moderne Konzertanforderungen.