Entdecken Sie diese einzigartige Dan Maske aus der Elfenbeinkueste, ein faszinierendes Kunstwerk aus hochwertigem Holz, das zwischen 1970 und 1990 gefertigt wurde. Diese authentische Maske repraesentiert die reiche Kultur des Dan-Volkes, bekannt fuer ihre tief verwurzelten Traditionen und kunstvollen Handwerkskuenste. Ideal fuer Liebhaber afrikanischer Kunst, holen Sie sich ein Stueck Geschichte und lassen Sie diesen kulturellen Schatz in Ihrem Zuhause erstrahlen!
Dan Takangle gle sö Maske
"Dieses Volk von Ackerbauern lebt in den bergigen Regionen der baumbewachsenen Savannen im Westen der Elfenbeinküste nahe den Städten Man und Danane, aber auch in den benachbarten Regionen in Liberia. Man schätzt ihre Zahl auf etwa 350000, wovon 270000 in der Republik Elfenbeinküste leben. Sie sprechen eine Sprache, die sich von der der Mandé-Gruppe ableiten lässt, und werden deshalb als die Mandé des Südens betrachtet. Hauptsächlich in Dörfern lebend, sind sie in patrilinearen Stammesgruppen organisiert und der doppelten Exogamie unterworfen (Verbindungen zwischen Vettern in mütterlicher sowie väterlicher Linie sind untersagt). Meist sind sie den Riten ihrer Vorfahren treu geblieben und kennen zahlreiche heilige Gegenständen, vor allem Masken". Literaturangaben: Werner Schmalenbach (hrsg.), Afrikanische Kunst, Prestel-Verlag, München, 1988.
"Masken mit sanften, weiblichen Zügen, schmalen Augen und einem mit Kaurischnecken besetzten Wulst über der Stirn lassen sich verschiedenen Aufgabenbereichen zuordnen. Zum einen treten diese Maskengestalten tanzend zur Unterhaltung der Bevölkerung auf. Manche dieser takangle sind auf Gesang spezialisiert. In ihrer Funktion als Sängermasken (gle sö) unterstützen sie die >große Maske< (go ge); durch die der einflussreiche go-Bund, der richterliche und friedenstiefenden Aufgaben erfüllt, seiner Autorität Ausdruck verleiht. Zum anderen gehört dieser Maskentypus zum Beschneidungslager der Knaben. Diese Wächtermasken (deangle), die als Mittler zwischen dem Lager und dem Dorf dienen, zeichnen sich häufig durch einen mit Kaolinerde bemalten Augenbereich aus, der auch bei Frauen während ritueller Feiern zu beobachten ist. Diese weiße Farbe ist Sinnbild der Freude, symbolisiert aber auch die Welt der Ahnen". Lit.: I. Hahner-Herzog, M. Kecskési, László Vajda, Afrikanische Masken, Prestel-Verlag, München, New-York, 1997