Die Senfpflanze besitzt eine lange Tradition. Bereits seit Jahrhunderten werden ihre aromatischen Körner zum Würzen von Speisen und zu Heilzwecken verwendet. So setzten unter anderem die Griechen und Römer Senf und Senfpulver unter anderem zum Würzen und Konservieren von Lebensmitteln, aber auch gegen eine Vielzahl von Volkskrankheiten wie Erkältung, Muskelprobleme und Haarausfall ein. Dies macht die Senfpflanze zu einem der ältesten Würz- und Heilmittel der Welt.

Senföl besitzt aber auch Anteile ätherische Öls und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie die sogenannten Glycoside. Diese kommen in ähnlicher Form unter anderem auch in Meerrettich, Radieschen oder Kresse vor und sorgen für das typisch scharf-bittere Aroma. Da viele Pflanzenfresser dies nicht mögen, wird vermutet, dass die Senfpflanze die Glycoside als natürlichen Schutz gegen Fressfeinde (Schnecken, Käfer usw.) ausbildet.

Aber auch dem Menschen können die Glycoside helfen. In vielen in vitro Studien wurde nachgewiesen, dass die Senfölglycoside eine stark antibakterielle und antimikrobielle Wirkung haben [1]. In vitro heißt, dass die Wirkung in Versuchen mit Menschen, und nicht nur an Tieren wie Ratten oder Affen, demonstriert werden konnte. Eine größere Gewissheit ist in der Schulmedizin nicht möglich.

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt100g
Brennwert3700 kJ / 900 kcal
Fett100g
davon gesättigte Fettsäuren6 g
einfach ungesättigte Fettsäuren - Omega-961,4 g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren - Omega-632,6 g
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
Kohlenhydrate0g
davon Zucker0g
Eiweiß0g
Salz0g