Die verbotene Halbinsel Wustrow
Flakschule - Militärbasis - Spionagevorposten
Jürgen
Rostock
Im Inhalt des Buches,
Nordöstlich von Wismar erstreckt sich die malerische
Halbinsel Wustrow in die Mecklenburger Bucht. Einst ein großes Gut im Besitz
vieler Herren ging das zehn Kilometer lange und flache Land 1933 von den
Brüdern von Plessen in den Besitz der Wehrmacht über, die hier Deutschlands
größte Flak-Artillerie-Schule errichten ließ. Hitler und Göring kamen in
Abständen zu Besuch und präsentierten Gästen wie Mussolini die neueste Technik
für den bevorstehenden Luftkrieg. In den Kasernen und Häusern auf der Halbinsel,
dem späteren Rerik-West, lebten bis zu 3000 Soldaten, Offiziere mit ihren
Familien sowie Zivilangestellte. Nach einer kurzen Zeit der Entmilitarisierung
am Ende des Zweiten Weltkrieges folgte eine fast 50jährige Besetzung durch
sowjetische Truppen, die auf Wustrow mehrere Waffengattungen unterhielten,
darunter eine Abteilung des Geheimdienstes KGB. Seit 1993 steht die Halbinsel
leer. 1998 wurde sie an eine Investorengruppe verkauft.
Während der militärisch nicht genutzte Bereich inzwischen unter Naturschutz
steht, soll in der ehemaligen Wohnsiedlung der Wehrmacht eine Urlaubs- und
Wohnanlage mit Yachthafen entstehen, dahinter ein ausgedehnter Golfplatz. Die
Autoren, die regelmäßig Führungen über die Halbinsel organisieren, haben die
Geschichte des Geländes über Jahre in Archiven erforscht und mit Hunderten von
Zeitzeugen gesprochen, die ihnen u.a. seltenes Fotomaterial zur Verfügung
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