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John Carter Zavvi Exclusive Blu-ray Steelbook Walt Disney Fantasy OVP in Folie

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Beschreibung

Handlung

John Carter erzählt die erste interplanetare Abenteuergeschichte des ehemaligen Kavallerieoffiziers John Carter, gespielt von Taylor Kitsch, der einst auf Seiten der Konföderierten im amerikanischen Bürgerkrieg gedient hat. Der Film beginnt im Jahr 1881 mit der Nachricht vom Tod des inzwischen zurückgezogen lebenden, wohlhabenden Abenteurers Carter in Richmond, Virginia. Sein Neffe, der Schriftsteller Edgar Rice Burroughs, dargestellt von Daryl Sabara, reist zu dessen Beerdigung an und wird durch Aufzeichnungen seines Onkels in dessen bewegte Vergangenheit eingeführt. In einer Rückblende wird geschildert, wie Carter Jahre zuvor auf der Flucht vor der Armee unerwartet in eine Höhle im Westen der USA gerät, wo er auf ein geheimnisvolles Amulett trifft. Durch dessen Berührung wird er unversehens auf den Planeten Mars versetzt, den seine Bewohner als Barsoom bezeichnen.

Auf Barsoom entdeckt Carter, dass die geringere Schwerkraft des Planeten ihm außergewöhnliche Kräfte verleiht, darunter enorme Sprungkraft und übermenschliche Stärke. Er gerät in die Gesellschaft der Tharks, einer kriegerischen, vierarmigen Spezies unter der Führung von Tars Tarkas, gespielt von Willem Dafoe, sowie dessen Gefährtin Sola, verkörpert von Samantha Morton. Zugleich erfährt Carter, dass der Planet keineswegs tot, sondern von einem erbitterten Konflikt zwischen mehreren Königreichen erschüttert ist. Im Zentrum dieses Konflikts steht die Kriegerprinzessin Dejah Thoris, gespielt von Lynn Collins, deren Königreich Helium von dem Herrscher Sab Than, dargestellt von Dominic West, bedroht wird. Carter wird zunehmend in die politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Bewohner Barsooms hineingezogen, während im Hintergrund eine mysteriöse Gruppe namens Therns, angeführt von Matai Shang, gespielt von Mark Strong, offenbar ihre eigenen Absichten mit dem Geschehen auf dem Planeten verfolgt. Wie sich Carters Rolle in diesem Konflikt sowie sein Verhältnis zu Dejah Thoris im weiteren Verlauf entwickeln, bleibt an dieser Stelle unerwähnt.

Besetzung & Regie

Regie bei John Carter führte Andrew Stanton, der zuvor als Regisseur der Pixar-Animationsfilme Findet Nemo und WALL·E bekannt geworden war und mit John Carter sein Debüt im Bereich des Realfilms gab. Das Drehbuch verfasste Stanton gemeinsam mit seinem langjährigen Pixar-Kollegen Mark Andrews sowie dem Schriftsteller Michael Chabon, basierend auf dem 1912 erschienenen Roman A Princess of Mars von Edgar Rice Burroughs, dem ersten Band der sogenannten Barsoom-Reihe. In der Titelrolle des John Carter ist Taylor Kitsch zu sehen, während Lynn Collins die Prinzessin Dejah Thoris verkörpert.

Weitere zentrale Rollen in John Carter übernehmen Samantha Morton als Sola, Mark Strong als Matai Shang, Ciarán Hinds als Tardos Mors, Dominic West als Sab Than sowie James Purefoy als Kantos Kan. Willem Dafoe leiht der computeranimierten Figur des Thark-Anführers Tars Tarkas seine Stimme und seine Bewegungen im Motion-Capture-Verfahren, während auch Bryan Cranston in einer Nebenrolle als Offizier Powell zu sehen ist. Produziert wurde John Carter von Jim Morris, Colin Wilson und Lindsey Collins für Walt Disney Pictures, die Filmmusik komponierte Michael Giacchino.

Hintergrund & Trivia

Andrew Stanton setzte sich nach eigenen Angaben bereits seit seiner Kindheit intensiv mit den Barsoom-Romanen von Edgar Rice Burroughs auseinander und drängte Walt Disney Pictures aktiv dazu, die Filmrechte an dem Stoff vom Nachlass des Autors zurückzuerwerben. Für die Recherche zu John Carter besuchte Stanton nach Abschluss der Arbeiten an WALL·E das Archiv von Edgar Rice Burroughs, Inc. im kalifornischen Tarzana. Die Dreharbeiten begannen im November 2009, die Hauptdreharbeiten liefen von Januar bis Juli 2010. John Carter gilt mit einem geschätzten Produktionsbudget von rund 263 Millionen US-Dollar und Gesamtkosten von etwa 350 Millionen US-Dollar als eine der teuersten Filmproduktionen ihrer Zeit.

Der Film feierte am 22. Februar 2012 im Rahmen einer Weltpremiere im Regal Cinemas at L.A. Live in Los Angeles Premiere und startete am 9. März 2012 in den US-Kinos, exakt einhundert Jahre nach der erstmaligen Veröffentlichung der literarischen Figur John Carter. John Carter wurde ursprünglich als erster Teil einer geplanten Trilogie konzipiert, wobei bereits an einer Fortsetzung auf Grundlage von Burroughs’ zweitem Roman The Gods of Mars gearbeitet wurde. Aufgrund des schwachen Ergebnisses an den Kinokassen wurden die Pläne für weitere Fortsetzungen von Disney jedoch nicht weiterverfolgt.

Auszeichnungen & Rezeption

John Carter erhielt bei seiner Veröffentlichung ein gemischtes Echo der Kritik. Während zahlreiche Rezensenten die visuelle Gestaltung des Films, die Filmmusik von Michael Giacchino sowie die Actionsequenzen positiv hervorhoben, äußerten sich andere Kritiker zurückhaltender zur Figurenzeichnung und zur erzählerischen Struktur der Geschichte. An den Kinokassen blieb John Carter deutlich hinter den Erwartungen zurück: Bei einem geschätzten Produktionsbudget von rund 263 Millionen US-Dollar und Gesamtkosten von etwa 350 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit rund 284 Millionen US-Dollar ein, was für Walt Disney Pictures zu einer erheblichen finanziellen Abschreibung führte. John Carter gilt seither als einer der größten kommerziellen Misserfolge der Filmgeschichte, was maßgeblich zur Absage der ursprünglich geplanten Fortsetzungen sowie zu personellen Konsequenzen innerhalb des Studios beitrug.

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