2010
schenkte meine Mutter mir eine Nähmaschine.Ich
fragte sie, was ich damit soll, ich kann doch gar nicht nähen.Sie
lachte: „Das schaffst du schon. Du bist ein kreativer Kopf mit
geschickten Händen. Ich glaube, Nähen ist was für dich.“
Sie
hatte recht. Seitdem hab ich schon so ziemlich alles hergestellt, vom
Top bis zum Wintermantel
und alle
Arten von Wohnungsdekorationen – immer auf der Suche nach dem
nächsten Nähprojekt.
2025
machte eine Freundin mich auf YouTube-Videos aufmerksam, in denen die
Herstellung von sogenannten
„Chenille-Technik“-Produkten gezeigt
wird. Ich war sofort interessiert und wollte das auch versuchen.
Mein
Weg bis zum perfekten Ergebnis war
spannend und von Misserfolgen durchsetzt. Aber ich hab es geschafft.
Ich
verkaufe jetzt 25 Kissenhüllen – Textile Art / One-of-a-Kind /
Faux Chenille Cushion Covers –, wirklich jedes ein Unikat.Aus
fünf Lagen Stoff wird textile Kunst
Für
meine Kissenhüllen verwende ich ausschließlich 100 % Baumwolle.
Fünf Stofflagen lege ich übereinander und vernähe sie miteinander.
Doch bevor die Nähmaschine zum Einsatz kommt, beginnt der kreative
Teil.
Ich
schneide Kreisschablonen in unterschiedlichen Größen aus und
verteile sie auf dem Oberstoff.
Dafür gibt es keinen festen Plan und
kein vorgezeichnetes Muster.
Ich entscheide nach Farbe, Größe und
Gefühl, welcher Kreis an welche Stelle kommt.
So
entsteht jedes Mal eine neue, ganz eigene Komposition.Die
bunten Stoffkreise werden auf der oberen Baumwollschicht befestigt.
Anschließend nähe ich viele parallel verlaufende Kanäle über die
gesamte Fläche.
Dabei werden die Kreise mit eingefasst und fest mit
den darunterliegenden Stofflagen verbunden.
Dann
schneide ich die genähten Zwischenräume vorsichtig ein – Lage für
Lage, ohne die Nähte zu beschädigen. Beim
anschließenden Waschen beginnen die Schnittkanten aufzurauen und
sich aufzurollen.
Durch kräftiges Bürsten wird dieser Effekt noch
verstärkt.
So verwandele ich die
zunächst flache, genähte Stofffläche in eine weiche, plastische
Chenille-Oberfläche mit einer ganz besonderen Haptik.
Die vielen
kleinen Stofffasern bilden eine kuschelige, fast samtige Struktur,
und die zuvor aufgenähten Kreise treten reliefartig hervor.
Jede
Kissenhülle durchläuft diesen Prozeß zweimal: Ich wasche und
bürste sie jeweils gründlich, damit sich die Chenille-Struktur
schön entwickelt. Erst wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, ist
die Hülle fertig.25
Kissen – 25 Unikate
Ich
habe 25 Kissenhüllen hergestellt – und keine gleicht der
anderen.Die
Farben, die Größen der Kreise und ihre Anordnung sind bei jedem
Kissen anders.
Da ich die Kreise spontan auf der Stofffläche
arrangiere, entsteht jedes Muster nur ein einziges Mal.
Deshalb
sind diese Kissenhüllen für mich mehr als Wohnaccessoires.
Sie sind
kleine textile Kunstwerke, die aus Stoff, Farbe, vielen Metern
Näharbeit und einer großen Portion Kreativität entstehen.
Die
Vorderseite besteht aus der fünflagigen Chenille-Komposition, die
Rückseite aus unifarbener Baumwolle und ist mit einem praktischen
Hotelverschluß versehen.Die
Kissenhüllen haben eine Größe von 40 × 40 cm und sind
unkompliziert im Alltag: Sie
können bei bis zu 60 °C in der Waschmaschine gewaschen und
anschließend auch im Trockner getrocknet werden.Jede
Hülle ist ein handgefertigtes Einzelstück – gemacht für alle,
die textile Dinge mit Charakter lieben.
Privatverkauf,
daher keine Garantie oder Rücknahme.
Der Verkauf bezieht sich nur
auf die Kissenhülle, ohne Füllung.