Kubischer Henschel-Sattelzug im täglichen Berlin-Verkehr
Dieser Henschel-Sattelzug zeigt, wohin die tägliche Reise ging: Von
Frankfurt nach Berlin steuerte das Gespann der Spedition Pracht seine
Fracht und stellte damit die Tageslogistik zwischen der
Rhein-Main-Metropole und Berlin sicher. Dabei hatte das traditionsreiche
Logistikunternehmen schon früh seinen Sitz im hessischen Haiger.
Logistikdienstleister Kühne & Nagel (KN) übernahm zum 1. Januar 2004
die mittelständische Spedition Pracht Spedition + Logistik. Eine
entsprechende Vereinbarung unterzeichnete das Unternehmen damals mit
Hapag-Lloyd, zu deren Logistikaktivitäten die Spedition lange Zeit
gehörte. Mit diesem Pritschensattelzug miniaturisiert WIKING ein
authentisches Vorbild aus dem Fuhrpark der Spedition Pracht. Als
Henschel zur IAA 1961 den HS 14/16 als neue Lastwagengeneration
vorstellte, gehörte die zukunftsweisende Reihe von kubischen
Fahrerhäusern dazu. Der französische Designer Louis Lucien Lepoix hatte
sie entworfen und damit allen Henschel für die 1960er-Jahre ein
wirkungsvolles Gesicht gegeben.
Fahrerhausoberteil ultramarinblau mit weiß bedrucktem Dach.
Fahrerhausunterteil sowie Pritsche pastellorange. Inneneinrichtung
schwarzgrau. Fahrgestell sowie hintere Kotflügel und Felgen rot.
Handbemalte Frontscheinwerfer gesilbert. Fahrerhaus mit Blinker in
orange sowie Henschel-Stern und Scheinwerfer silbern bedruckt.
Silbergraue Plane mit weißem Schriftzug zu den Fernverkehrszielen.
Pritsche mit schwarzem Schriftzug „Spedition Pracht“. Rückleuchten von
Zugmaschine und Auflieger karminrot bedruckt.