Antheil-Schein über 1 Anteil an dem Frankenholzer
Kohlenbergbau Unternehmen, Zweibrücken 1879
Unentwertet
Der Beginn der Grube Frankenholz geht auf das Jahr
1816 zurück, als die ersten Schürfarbeiten am Höcherberg durch ein Konsortium
aus Altenkirchen in Angriff genommen wurden. Bis in die 1840-er Jahre zog sich
das Schürfen hin, ohne das abbaufähiges Flöz gefunden wurde. Die beantragte
Konzession wurde daher nicht erteilt. Im Jahre 1844 beteiligte sich der Advokat
August Ferdinand Culmann an der Bergwerksgesellschaft. Durch die Übernahme der
Hälfte der Anteile wird er der eigentliche Begründer der Grube Frankenholz. Am
5.9.1845 erteilte die Königlich-Bayerische Regierung die Konzession zum Betrieb
eines Steinkohlenbergwerks "Am Frankenholz". 1881 konnten erstmals
mit einer Zwillingsfördermaschine Kohlen auf Grube Frankenholz gefördert
werden. Als erste Bergleute im Saarrevier treten die Arbeiter von Frankenholz
1889 in den Streik. Sie erreichen daraufhin eine Herabsetzung der Arbeitszeit
auf 11 Stunden und eine Löhnerhöhung um 15 %. In den Jahren 1919/1920 wurde die
bisherige Privatgrube von der französischen Besatzungsmacht verstaatlicht und
1928 in eine AG französischen Rechts eingebracht. 1935 ging die Grube in
deutsches Staatseigentum über und wurde Teil der Saargruben-AG. 1947
Unterstellung unter die "Regie des Mines de la Sarre" durch die
franz. Besatzungsmacht. 1954 schloß man Frankenholz an die neu errichtete
Schachtanlage St. Barbara in Bexbach an. 1959 kam mit der Schließung des
Traditionsbergwerks das endgültige Aus.
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