Nur 4 sehr einfache Schritte, die aber mit viel Feingefühl ausgeführt werden müssen.
➊ Samen auf das Papier legen
Falten Sie das Papier zweimal in der Mitte, und genau in der Mitte werden die Kerne platziert. Sie bestehen aus 4 Papierschichten, zwei oben und zwei unten.
Bevor die Kerne auf das Papier gelegt werden, wird es gründlich angefeuchtet, zum Beispiel in einem Glas Wasser oder unter dem Wasserhahn. Drücken Sie es dann in die Hand, um das überschüssige Wasser abzulassen. Es ist egal, ob es knittert, wenn es Küchenpapier ist, kann es wieder gedehnt werden.
Sobald es abgetropft ist, öffnen Sie es in der Hälfte, als wäre es ein Buch, und legen Sie die Tomatenkerne auf eine der beiden Seiten. Sie müssen gut verteilt sein, dürfen aber nicht zu nahe an den Rand kommen. An den Enden geht Feuchtigkeit leichter verloren.
➋ Abdichtung
Sobald die Kerne auf dem Papier angeordnet sind, schließen Sie es und drücken Sie es leicht mit der Hand zusammen. Dies ist wichtig, damit die Kerne sowohl oben als auch unten mit dem Papier in Kontakt kommen.
Dann musst du das Papier mit den Kernen in etwas legen, das verhindert, dass die Feuchtigkeit schnell verdunstet. In einer Tupperdose (ökologischer) oder in Alufolie eingewickelt. Wenn die letztere Methode gewählt wird, ist es ratsam, die Aluminiumfolie für die zukünftige Keimung aufzubewahren, um die Entstehung von Abfall zu vermeiden.
➌ In einer warmen Umgebung lagern.
Der Behälter wird abgedeckt und an einem warmen (16-28°C) und dunklen Ort oder bei schwachem Licht aufgestellt.
Da die meisten Tupperdosen transparent sind, würde Licht durch sie hindurch, genau wie nasses Papier. Es würde die Samen erreichen und sie "glauben lassen", dass sie aus dem Boden sind, so dass die Keimung verzögert werden könnte. Wenn der Behälter undurchsichtig ist, z. B. aus Aluminiumfolie, ist die Dunkelheit nicht erforderlich, da das Licht die Samen nicht erreichen kann.
Wo kann man sie im Haus aufstellen? Nun, zum Beispiel in der Nähe eines Heizkörpers, niemals auf einem elektronischen Gerät, das Wärme abgibt, wie z. B. einem Router. Sie können die Temperatur des Bereichs mit einem Thermometer überprüfen. Wenn es zwischen 20 und 25 °C liegt, reicht es aus.
Im Freien ist es auch möglich, sie in einem Gewächshaus keimen zu lassen, solange das Wetter sonnig ist und die Nächte nicht zu kalt sind.
➍ Tägliche Kontrolle
Einmal am Tag müssen Sie überprüfen, wie der Prozess abläuft.
Öffnen Sie den Behälter und das Papier, prüfen Sie auf Anzeichen von Keimung (Keimwurzelaustritt), decken Sie das Papier wieder ab und lassen Sie es zum Lüften ca. 5 Minuten an der Luft. Wird sie nicht belüftet, kann zu hohe Feuchtigkeit zum Auftreten von Pilzen führen, die die Keimfähigkeit gefährden.
Wenn die Bedingungen stimmen, findet die Keimung nach 5 bis 8 Tagen statt. Mit gesunden Samen, die bei einer Temperatur von etwa 25ºC aufbewahrt werden, sind sie in 5 Tagen gekeimt.