1/4 Guldiner (nach 1511), Halle . MAXIMILIANVS·ROMANOR IMPERATOR
Renaissance-Büste Maximilians mit ungekämmtem Haar, Krone und schlichtem Harnisch.
Rs.: ARCHIDVX·AVSTRIE·COMES·TIROLIS
Gekrönter Doppeladler mit den Wappen Österreichs und Burgunds auf der Brust.
Maximilians Vorgänger in Tirol, Erzherzog Sigismund, hatte die 6-Kreuzer- und die 12-Kreuzer-Münzen ("Sechser" und "Pfundner"), den halben Guldiner und den Guldiner (60 Kreuzer entsprechen einem goldenen Gulden) eingeführt. Maximilian gab als erster den Viertel Guldiner (15 Kreuzer) aus. Sie wurden in geringer Stückzahl in Wien, Hall und Sankt Veit in Kärnten geprägt. Diese schöne Renaissance-Münze begründete eine neue Stückelung, den Vierteltaler, eine wichtige Münzgattung bis zu Maria Theresias Zeit.
Silber 925 AA Wien 2010 Limitierte Auflage von 500 Stück Weltweit
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