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Titanic (1943) (Blu-ray)


1943 wurde der Film für Deutschland verboten. In der Nachkriegszeit kam er um einige antibritische Szenen gekürzt in die deutschen Kinos. Erst 1997 wurde der Film in seiner Originalfassung wieder freigegeben.


s/w

Die Jungfernfahrt des Riesendampfers endet 1912 in dem größten Schiffsunglück aller Zeiten. Ohne Rücksicht auf die Passagiere steuert der Kapitän auf Befehl des Reeders auf den gefährlichen Nordkurs Richtung New York.

An Bord befindet sich eine bunte Gesellschaft: echte und falsche Lords, Reiche und Arme, Gelehrte und Auswanderer. Zum Beispiel die junge Dänin Sigrid Olinsky, die auf unrechtmäßigen Pfaden zu großem Reichtum gelangt ist. Oder Lord und Lady Astor, die Gegenspieler Ismays, der deutsche Gelehrte Bergmann, ein Auswandererehepaar und eine kleine Maniküre. Erst in der Katastrophe zeigen alle ihr wahres Gesicht unter der Oberfläche festlichen Glanzes erscheint die wahre Persönlichkeit...


Blu-ray Disc 

Deutschland, 1943

FSK ab 12 freigegeben

Erscheinungstermin: 26.7.2019

Genre: Abenteuer, Drama

Spieldauer: 89 Min.

Regie: Werner Klingler, Herbert Selpin

Darsteller: Sybille Schmitz, Hans Nielsen, Ernst Fritz Fürbringer, Kirsten Heiberg, Karl Schönböck

Filmmusik: Werner Eisbrenner

Originaltitel: Titanic

Sprache: Deutsch

Tonformat: DTS-HD 2.0 mono

Bild: 4:3 (s/w)

Bonusmaterial:

8-seitiges Booklet mit einem Text von Matthias Struch; Nachkriegstrailer;



1912. Die Titanic begibt sich auf ihre verhängnisvolle erste Reise. An Bord des Schiffes befinden sich Menschen unterschiedlichster Herkunft und Geschichte - darunter auch zwei, die sich einmal geliebt und verloren hatten: Die wohlhabende Sigrid Olinsky und der deutsche Erste Offizier Petersen. Als das Schiff wegen der Profitgier des Reedereibesitzers Sir Ismay auf Rekordgeschwindigkeit gebracht werden soll, ist Petersen der einzige der Besatzung, der die Gefahr erkennt.


Rezensionen

»In seiner Zeichnung der Katastrophe entwickelt (der Film) nicht nur einen emotionalen Sog, dem nur schwer zu widerstehen ist, er nimmt auch einiges aus James Camerons Riesenerfolg Titanic vorweg.« (Cinecitta)


Eigentlich sollte der 1942 gedrehte Titanic ein ganz typischer Film der NS-Zeit werden, großes Unterhaltungskino, das seine in diesem Fall anti-britische Propaganda in die Geschichte einer der größten Katastrophen unseres Jahrhunderts einfließen lässt. Doch schon die Dreharbeiten wurden von einer Tragödie überschattet, die einen Skandal heraufbeschwor. Der Regisseur Herbert Selpin hatte sich auf Grund von Schwierigkeiten beim Drehen in der Öffentlichkeit ziemlich geringschätzig über die Wehrmacht geäußert und wurde, weil er diese Bemerkungen nicht zurücknahm, in ein Gestapo-Gefängnis gebracht, in dem er sich erhängte. Fertiggestellt wurde der Film dann von Werner Klingler.


Er erlebte erst relativ spät, am 10.11.1943, im besetzen Paris seine Uraufführung. In der Zwischenzeit hatte sich zwar nichts im Verhältnis zu den Briten geändert, sie waren immer noch der Feind, der in Titanic auf perfide, die Tatsachen verfälschende Weise denunziert wird, aber die grundsätzliche Situation des Dritten Reiches war eine andere. Die militärische Lage hatte sich entscheidend verschlechtert. Goebbels befürchtete nun, dass diese Geschichte vom Untergang des berühmten Luxusdampfers die Stimmung im Volk negativ beeinflussen würde und verbot den Film. So kam Titanic erst im Februar 1950 in die bundesdeutschen Kinos und wurde sofort wieder, diesmal von den Westalliierten, verboten.


Obwohl insgesamt die Geschichte des Films interessanter ist als er selbst, besitzt er doch eine gewisse Faszination. In seiner Zeichnung der Katastrophe entwickelt er nicht nur einen emotionalen Sog, dem nur schwer zu widerstehen ist, er nimmt auch einiges aus James Camerons Riesenerfolg Titanic vorweg. So erinnert eine Episode mit einem in einer Kajüte eingesperrten Betrüger ganz deutlich an die Sequenz, in der Kate Winslet Leonardo DiCaprio befreit. Außerdem brilliert hier der zu Unrecht vergessene Star Sybille Schmitz in der Hauptrolle als verarmte und lebensmüde Aristokratin, die im Untergang über sich hinauswächst. --Sascha Westphal