Der Gelbe Eisenhut (Aconitum anthora), auch Heil-Eisenhut oder Giftheil-Eisenhut genannt, ist eine ausdauernde, krautige Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die Art ist vor allem durch ihre leuchtend gelben, helmförmigen Blüten bekannt und gehört zu den weniger häufig kultivierten Eisenhut-Arten.
Der Gelbe Eisenhut stammt ursprünglich aus den Gebirgsregionen Europas und Asiens. Er wächst bevorzugt:
Aconitum anthora eignet sich besonders für:
Er bevorzugt einen:
Staunässe sollte vermieden werden.
Der Name „anthora“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet sinngemäß „gegen Thora“. Historisch wurde die Pflanze als Gegenmittel gegen bestimmte Giftwirkungen verwendet, was jedoch nicht mit einer tatsächlichen sicheren Heilwirkung gleichzusetzen ist.
Der Gelbe Eisenhut ist eine attraktive Alternative zu den bekannten blau blühenden Eisenhut-Arten und bringt eine ungewöhnliche warme Blütenfarbe in den Garten.
Wie alle Eisenhut-Arten enthält auch Aconitum anthora hochwirksame Alkaloide (unter anderem Aconitin-verwandte Stoffe). Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die Wurzeln und Samen. Beim Umgang mit der Pflanze sollten Handschuhe getragen und Hautkontakt mit Pflanzensaft vermieden werden.
Die natürlichste Methode ist die Aussaat zwischen Oktober und Dezember.
Kältephase durchführen
Nach dem Einweichen die Samen mit etwas feuchtem, lockerem Substrat (z. B. Aussaaterde oder Sand-Erde-Gemisch) vermischen.
Die Mischung in ein verschließbares Gefäß (z. B. Kunststoffbox oder Beutel) geben und für mindestens 4 Wochen in den Kühlschrank stellen.
Das Substrat sollte leicht feucht bleiben, aber nicht nass sein. Eine gelegentliche Kontrolle verhindert Schimmelbildung.
Aussaat und Verpflanzen
Nach der Kältephase die Samen in Töpfe oder Anzuchtschalen mit lockerer Erde aussäen. Leicht mit Substrat bedecken und gleichmäßig feucht halten.
Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind und mehrere echte Blätter gebildet haben, können sie vorsichtig an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden.