Hier die Fortsetzung seines selbstquälerischen Werkes "55 feiste Fehler"  

"66 saftige Schnitzer - begangen und besprochen von Robert Hübner"

Hardcoverausgabe + Schutzumschlag aus dem Hause Schachreisen Verlag (Hickl), Dezember 2014, 200 Seiten, Neuware. 

So weit so gut, das Werk ist sicher kein Schachklassiker, aber doch gut lesbar, wenn man den selbstquälerischen Ton des Autors mag.

NAch Veröffentlichung des Buches gab Dr. Robert Hübner in der Juni-Ausgabe 2015 der Zeitschrift SCHACH wie folgt bekannt: "An jeden, den es angeht: In Schach 2/2015, S.62, veröffentlichte Frank Zeller die Besprechnung eines Schachbuches, das den Titel  "Sechsundsechzig saftige Schnitzer" trägt. Mein Name wurde als Verfasser angegeben. Der Text des Buches ist von mir nicht autorisiert. Der Verleger, Herr Jörg Hickl (Schachreisen-Verlag), hat meinen ersten Manuskriptentwurf ohne weitere Rücksprache abgedruckt und mir nicht, wie es besprochen war, Gelegenheit zur Korrektur gegeben. Der Text wimmelt von Unzulänglichkeiten und Fehlern. Mein Rechtsanwalt hat dem Verleger den Vertrieb des Buches untersagt. Weiterer Verkauf dieses Werkes durch Herrn Hickl ist rechtswidrig. Robert Hübner 5.Mai 2015".

Eines verstand ich an der Angelegenheit nicht so recht: Der Verfasser des Werkes ist nicht mit der Veröffentlichung des von Unzulänglichkeiten und Fehlern wimmmelnden Werkes einverstanden. Er untersagt dem Verleger den Vertrieb des Buches und hält den weiteren Verkauf dieses Werkes für rechtswidrig....Wieso signierte er dann 20 Exemplare des verbotenen Buches für den Verleger?

Update: Juli 2015: Lt. Auskunft des Verlegers hat sich Hübner, nach einem Rechtsanwaltschreiben schriftlich für seinen Leserbrief entschuldigt. Zudem verpflichtet er sich rechtlich, unrichtige Äußerungen dieser Art nicht mehr zu wiederholen.

Update vom 12.01.2025: Robert Hübner ist am 05.101.2025 leider verstorben. Aus Respekt vor der Lebensleistung Hübners hatte Hickl auf die Bewerbung des Buches verszichtet. Nun können die verbliebenen Exemplare wieder aktiv angeboten werden.             

Klappentext:

Deutschlands bester Schachspieler seit Weltmeister Emanuel Lasker zeigt 66 kritische Stellungen aus seiner langjährigen Turnierpraxis - sortiert nach fünf Partiephasen, von Eröffnung bis Endspiel, aufgeteilt in drei Schwierigkeitsgrade.

Die Technik des eigenständigen Arbeitens bildet auch im Computerzeitalter eine wesentliche Grundlage zur Steigerung des Schachverständnisses. Ausführliche und klare Erläuterungen der Analysen vermitteln dabei einen tiefen Einblick in das schachliche Denken eines Weltklassespielers.

Der Band eignet sich sowohl zur Lektüre als auch als Aufgabensammlung und wendet sich an ein breites Schachpublikum, vom Fortgeschrittenen bis zum Meister.


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