Es zeigt drei geflügelte, an Ketten liegende Gestalten über einer kreisförmigen Plattform, die von einem hellen Vollmond erleuchtet werden.
Öl-Mischtechnik.
Inklusive einem Werksverzeichnis aus dem Jahre 2000 (Auf tschechisch und englisch)
Jan Kristofori (* 17. Juli 1931 in Mukatschewo in Karpatenrussland (dem damaligen östlichsten Teil der Tschechoslowakei) – 23. März 2004 in Prag) war Maler, Galerist und Grafiker.
Jan Kristofori ist ein so ausgeprägt begabter bildender Künstler, dass wir ihn zu den fähigsten Zeitgenossen zählen müssen. Sein Werk ist keine gewöhnliche Malerei, in der der Pinselstrich und die Farbe die entscheidende Rolle spielen. Seine Bilder entstehen nach der Art der gotischen Reliefs. Man könnte sie als Skulpturmalerei bezeichnen. Die Farben sind in Kristoforis Gemälden in plastische Flächen gesetzt, die meisterhaft modelliert sind und sich nach der Absicht des Künstlers verändern lassen. Sie sind eine sorgfältig ausgewählte Mischung angenehmer Spontanität und lyrischer Tönung in beiderseitiger Abhängigkeit vom Gedanken, den jedes seiner Bilder ausdrückt.
Diese glückliche Mischung aus Spontanität und Solidarität mit der Konzeption, über die Kristofori während seines Schaffens ständig nachdenkt, macht aus der Farbenvielfalt - sanftes oder kräftiges Rot, dunkles Grau, quälendes Violett, tiefes Blau und energisches Ocker - ein ausdrucksstarkes Instrument, das noch durch seine zeichnerische Kunst und Modellierfertigkeit unterstützt wird.
Kristoforis Gemälde wecken Erinnerungen an die Gotik, sind jedoch von einem ungezwungenen tschechischen Surrealismus durchdrungen. Sie führen eine tief empfundene Kultur und den Wunsch vor, die Freiheit als höchstes Gut auszudrücken, damit die Menschen wieder an Gerechtigkeit glauben und ihren Glauben entfalten können.
Prof. Emilio M. Avitabile, Italien