Will SOHL (1906-1969)
Abstraktes Blumenstillleben mit Seerosen
Toll explodierender Garten (osä.) - die Antithese zu den unsäglich grauen Steinwüsten vieler deutscher Vor- und Kleinstädte.
Will Sohl (* 17. Juni 1906 in Ludwigshafen am Rhein; † 11. September 1969 in Heidelberg; bürgerlich Wilhelm Albert Friedrich Leonhard Sohl) war ein deutscher Künstler.
1925 studierte Sohl bei Heinrich Nauen an der Düsseldorfer Kunstakademie Architektur und Malerei. Es folgten Reisen durch Europa und den Nahen Osten.
1932 heiratete er Ruth von Davans (5 Kinder). Die Familie wohnte ab 1936 in der Heidelberger Landstraße 5 bzw Stiftweg 3 (Ziegelhausen) unterhalb des Stiftes Neuburg.
Sohl war u.a. mit dem Architekten Fritz Jarchov, dem Bildhauer Hans Nagel, dem Schriftsteller Rudolf Hagelstange und dem Maler Joachim Lutz befreundet.
Nachdem 1937 der Maler Joachim Lutz (1906-1954) nach Ziegelhausen gezogen war und Alexander von Bernus ihm das Pförtnerhaus Heidelberger Landstraße 5 (heute Stiftweg 3) zur Verfügung gestellt hatte, zog auch Will Sohl mit seiner Familie dort ein.
1945 war Sohl Mitbegründer der Heidelberger Künstlervereinigung „Freie Gruppe”. Am 23. März 1946 wurde die Kunstausstellung der „Freien Gruppe“ eröffnet.
1946 gehörte Sohl zu den Gründern der Künstlervereinigung „Pfälzische Sezession“.
Von 1956 bis 1958 lehrte er an der Darmstädter Werkkunstschule. (wiki)
Aquarell auf Papier. In Passepartout und unter Glas.
Ein wirklich sehr dekoratives Werk!