Schwungvoll, auf Papier gezeichnetes Portrait einer Dame
welche sich nach rechts neigt. Oben links signiert.
Zustand: hinter Glas gerahmt und von hinten mit Malkarton staubdicht
(alt-)versiegelt. Das Zeichenpapier leicht vergilbt, aber die Farben kräftig
und ohne Ausbrüche. Der Rahmen unbeschädigt, vermutlich aus den 1950 / 60er
Jahren. Ferner auf der Rückseite ein aufgeklebter Zeitungsausschnitt mit der
Todesanzeige des Malers – wohl aus einer Zeitung von 1929.
Abmessungen: mit Rahmen 59 cm breit, 75 cm hoch;
Gemäldeausschnitt 47 cm x 62 cm.
Zum Künstler:
Aus wikipedia:
„Hugo Joseph Anton Freiherr von Habermann (* 14. Juni 1849
in Dillingen; † 27. Februar 1929 in München, auch Hugo von Habermann d. Ä., um
ihn von seinem gleichnamigen Neffen und Maler Hugo von Habermann d. J., 1899–1981,
zu unterscheiden) war ein deutscher Maler und Zeichner. Er wurde besonders
durch figürliche Werke und als Porträtmaler bekannt. …“
Als weitere Referenz steht hierzu im „Thieme / Becker
Lexikon der Künstler“: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon
der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet
von Ulrich Thieme und Felix Becker:
„Habermann, Hugo,
Freiherr von, Porträt- und Figurenmaler, geb. in Dillingen 14.
6. 1849. Der Vater war Offizier und dilettierte im Zeichnen und Aquarellieren (Militärszenen).
1859 kommt H. nach München, 1863 in die Pagerie; im Feldzug 1870/71 u. in
Ingolstadt, wo er den Zuspruch einiger Münchner Maler findet, zeichnet er viel.
Nach Friedensschluß arbeitet er einige Monate bei Herrn. Schneider, dann
bezieht er die Münchner Akademie (1871) als Schüler von A. Strähuber, H.
Anschütz, F. Barth und Otto Seitz, bis er 1873 zu Piloty kommt. Stärker als
dessen Anregungen waren die seines Schülerkreises, vor allem Leibls. 1879
verläßt H. die Akademie, 1880 macht er die Bekanntschaft Piglheins, mit dem er,
unter Hinzuziehung Uhdes, bald darauf eine Malschule gründet, die aber bald wieder
eingeht. Bei der Sezessionsgründung 1892 wird H. zweiter Präsident, 1904
erster. 1905 übernimmt er eine Professur an der Münchner Akad. …“
(G1101)