Ruffing ist bekannt für seine schier unerschöpfliche Schaffensfreude und seinen Fleiß. Seine künstlerischen Fähigkeiten waren sehr vielfältig und reichten von Ölgemälden, Stichen, Gouachen, Lithos, Holzschnitten, Prägedrucken, Linolschnitten, Zinkdrucken, Aquarellen und Glasfenstern.
Es gab kaum eine Technik des grafischen Gewerbes, die Ruffing in seiner künstlerischen Arbeit nicht berücksichtigte. Schon die Leichtigkeit, mit der Ruffing alle grafischen Techniken des Tief- und Hochdruckes, des Linolschnittes, des Holzschnittes, der Radierung und des Kupferstiches beherrschte, zeigte, dass hier ein Fachmann am Werk war, der sein Handwerk verstand.
Seine Ölbilder zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Malerei von Paul Klee (1879-1940), Paul Gauguin (1848-1903), Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) und vor allem von August Macke (1887-1914).
In seinen Kompositionen verwendete Ruffing oft sehr ungewöhnliche Farben. Die meisten seiner Arbeiten mit Pinsel oder Spachtel konzentrieren sich auf sonnenüberflutete Südlandschaften, Bewegungsstudien von Pferden oder Städten wie New York.