Helmut Thoma, 1970, Serigraphie, 56x80 cm

Limitierte Auflage, handsigniert

Helmut Thoma (* 17. August 1909 in Lugnian, Oberschlesien; † 10. September 1993 in Berlin) war ein deutscher Maler und Kunsterzieher.


Den in dieser Phase geschaffenen Gemälden dienten Collagen als Grundlage, die Thoma ausschließlich aus Schwarz-Weiß-Fotografien herstellte. Es sind also gemalte Collagen, in denen sich Gliedmaßen in ungewöhnlichen Proportionen ineinander verschränken, stapeln, türmen und so eigenwillige Skulpturen bilden. Zunächst noch ohne Hintergrund, werden sie später in eine Landschaft eingebettet. 1966–1979 verschwindet der menschliche Kopf aus den Werken Helmut Thomas, ab 1974 ist er, versteckt hinter Fingergliedern, wieder zu ahnen, im “Stillleben mit dem kranken Maler” (Februar 1979) erhält er sein Gesicht zurück. Hauptmotive der Bilder bis zum Ende der 1970er Jahre sind Früchte, Gemüse, Blumen und Tiere. Die Arbeiten aus den Jahren 1980–1984 wirken wie Potpourris, die versuchen, den Durchschnitts-Bürger – oder Intellektuellen – im späten 20. Jahrhundert auf die Leinwand zu bannen. So entstehen „Seelenlandschaften“. Das Werk reicht von kleinen bis zu sehr großen Bildern in Öl, Acryl und Aquatec, von zarten Aquarellen bis zu kräftigen Kohlezeichnungen.


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