Original Holzschnitt Vorfrühling Oberbayern R. Schweinitzer Gmund Tegernsee Heimatvertriebener Künstler datiert 1966
Expressiver großer "I/1" limitierter Holzschnitt auf Büttenpapier, betitelt "Vorfrühling in Oberbayern" Landschaft wohl beim Tegernsee. Im Druck monogrammiert "RS", handsigniert "Schweinitzer R.", datiert "1964". Blattgröße 32 x 23,5 cm. Die Arbeit stammt aus dem persönlichen Nachlass des Künstlers und ist in gutem gebrauchten originalen Zustand, ohne Beschädigung, ohne Restaurierung. Bitte beachten Sie auch meine anderen Angebote mit Arbeiten von Rudolf Schweinitzer.
Der Sudetendeutsche Maler und Grafiker Rudolf Schweinitzer wurde am 11. April 1923 in Martnau Landkreis Mareinebad (heute Gemeinde Vlkovice mit den Ortsteilen Martinov (Martnau) und Vlkovice (Wilkowitz) in der Czech Republic) geboren. Mariánské Lázně (deutsch Marienbad) ist eine Stadt im Okres Cheb des Karlovarský kraj im westlichen Tschechien. In jungen Jahren war der Künstler als Deutscher von der Vertreibung aus der Tschechoslowakei betroffen. Die Sudetendeutschen, auch Deutschböhmen und Deutschmährer sowie Sudetenschlesier, wurden 1945/1946 unter Androhung und Anwendung von Gewalt zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen, ihr Besitz konfisziert. 1959 heitratete Schweinitzer in Tegernsee Helene Spisak und war in Gmund am Tegernsee und Holzkirchen ansässig. Nach dem Besuch der Porzellanfachschule in Karlsbad, absolvierte er die Kunstschule "Die Form" München Schwabing unter der Leitung von Professor Hein König und die Akademie der bildenden Künste in Nürnberg, die 1943 kriegsbedingt in das Deutschordensschloss Ellingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verlegt worden war. Der heimatvertriebene Künstler schuf viele Arbeiten mit Motiven seiner ehemaligen Heimat und war für den "Heimatverband der Marienbader Stadt und Land e.V." der Sudetendeutschen tätig.
Der Alpbach fließt durch die Stadt Tegernsee in den Tegernsee. Er entspringt am Kreuzbergsattel unterhalb des Kreuzbergs und ist an den meisten Stellen nicht tiefer als 20 cm. Im oberen Bachverlauf gibt es viele Gumpen. Im unteren Bachverlauf ist der Alpbach begradigt und kanalisiert. Quellbach des Alpbachs ist der sogenannte Oberalpbach. Der Alpbach verläuft über einen Großteil seiner Länge im Alpbachtal. Dabei hat er eine Reihe von Nebenbächen. Zu den wichtigsten zählen der Erzgraben, der Rißbach, der Katzenbach und der Kohlhaufgraben. Alles rechte Zuläufe – der größte der kleineren linken Zuläufe ist der Euterzgraben.
Über den Großteil seiner Länge verläuft parallel zum Bachverlauf eine Forststraße. Im Alpbachtal zwischen Forststraße und Alpbach liegt auch die Alpbach-Alm.