Fachbuch: Karl Friedrich Schinkel
Das architektonische Werk heute | The Architectural Work Today
Herausgeber: Prof. Hillert Ibbeken und Dipl. phil. Elke Blauert


Welche und wieviele Bauten aus dem umfangreichen Œuvre des preußischen Architekten Karl Driedrich Schinkel bis heute erhalten blieben, war trotz der weitgefächerten Schinkel-Literatur bislang nicht festzustellen. Diese vermißte Gesamtübersicht bietet nunmehr die vorliegende Dokumentation mit 300 großformatigen Fotos von Hillert Ibbeken, der 150 noch vorhandene Bauwerke in 96 einzelnen Orten Deutschlands und Polens aufspürte.

Ein anschließender Katalogteil, der von mehreren Kunsthistorikern erarbeitet wurde, enthält informative Kurzkommentare mit detaillierten Literaturhinweisen.

Über Prof. Hillert Ibbeken

Prof. Hillert Ibbeken (* 16. Februar 1935 in Berlin) ist ein deutscher Geologe und Hochschullehrer.

Er studierte nach dem Abitur in Hameln von 1955 bis 1960 Geologie, Paläontologie und Mineralogie an der Freien Universität Berlin. Nach dem Diplom 1960 und der Promotion zwei Jahre darauf setzte er früher begonnene Feldstudien in Italien, besonders in Kalabrien, als DFG-Assistent mit Lehrauftrag an der Hochschule fort, an der er sich er sich 1968 auch habilitierte und 1970 zum Professor ernannt wurde.

1970/72 war er Vorsitzender (Dekan) des Fachbereichs Geowissenschaften. 1980/81 war er Gastprofessor an der California State University Hayward, 1981/82 war er Vizepräsident der Freien Universität Berlin für Naturwissenschaften und Forschung, wobei er sich besonders für die Einrichtung der Informatik an der FU einsetzte.

Schwerpunkt seiner geologischen Arbeit war die Bilanzierung von Erosions- und Sedimentationsprozessen, nicht nur in Kalabrien, sondern auch im Death Valley in Kalifornien und in der Atacama-Wüste in Chile, zuletzt im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 267 „Deformationsprozesse in den Anden“. Ibbeken schrieb und drehte sechs international vertriebene geowissenschaftliche 16 mm Farbtonfilme am Filminstitut ZEAM der Freien Universität Berlin.

Nach seiner Pensionierung 1997 widmete er sich der Architekturfotografie, erstellte eine Reihe von Bildbänden und gab sie in Zusammenarbeit mit Kunsthistorikern heraus.

Über Dipl. phil. Elke Blauert:

Dipl. phil. Elke Blauert, geb. 1957. Kunstwissenschaftlerin, Archäologin, Leiterin der Architektursammlung 15.1.Viertel 20. Jahrhundert der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin. Beruflicher Werdegang: Offsetretuscheur 1977, Hersteller 1980, Studium an der Humboldt Universität 1982-1987, seit 1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Staatlichen Museen zu Berlin, anfänglich Schinkelmuseum Friedrichswerdersche Kirche, seit 1995 Kunstbibliothek. Zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen zur Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere zu Karl Friedrich Schinkel und seinem Werk. Lehrtätigkeit Freie Universität Berlin, Bildungswerk Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg.

Bitte beachten Sie auch unsere weitere Literatur zu Karl Friedrich Schinkel.

Auf dem Bild sehen Sie das Buch. Ihr Exemplar wurde nicht für Fotos genutzt und ist noch nicht ausgepackt.

Herausgeber: Prof. Hillert Ibbeken und Dipl. phil. Elke Blauert
Verlag: Edition Axel Menges, Fellbach
Erstausgabe: 05/2002
Auflage: 2. erweiterte Auflage
Buchart: Gebunden
Seitenanzahl: 384 Seiten
Abbildungen: 330 S/W-Abbildungen
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-932565-25-8
ISBN 13: 978-3-932565-25-0
Größe: ca. 311 x 291 x 43 mm
Gewicht: ca. 3.100 Gramm
Zustand: neu, ungelesen, OVP