(Boraginaceae). Sie ist eng mit dem Boretsch und dem Vergissmeinnicht verwandt.
Wuchsform: Es handelt sich um eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie meist nur eine Blattrosette, im zweiten Jahr wächst der behaarte Stängel in die Höhe.
Höhe: Sie erreicht in der Regel eine Wuchshöhe von 30 bis 80 cm.
Behaarung: Typisch für die Familie sind der Stängel und die Blätter steif und borstig behaart, was sich bei Berührung rau anfühlt.
Form: Die Blätter sind lanzettlich bis schmal-elliptisch.
Anordnung: Die Grundblätter sind gestielt, während die Stängelblätter wechselständig angeordnet und sitzend (oft halbumfassend) sind.
Farbe: Beim Aufblühen sind sie oft rötlich-violett und wandeln sich dann in ein tiefes, leuchtendes Dunkelblau.
Form: Die Blütenkronen sind trichterförmig und fünfzählig. In der Mitte der Blüte befinden sich weiße, behaarte Schlundschuppen, die den Nektar vor Regen schützen.
Blütezeit: Hauptsächlich von Mai bis September.
Boden: Sie bevorzugt sonnige Standorte mit eher trockenen, kalkhaltigen und stickstoffreichen Böden.
Insektenmagnet: Die Pflanze ist eine hervorragende Bienenweide. Vor allem Hummeln und Schmetterlinge schätzen den hohen Nektargehalt der Blüten.