(blau)Nadel Kurmark Grüne Buch Fussball Badges DFB Bundesliga Ehrennadel Nadel. Zustand: Neu. Versand mit Deutsche Post Brief Kompakt.
Diese alte seltene emalierte Ehrennadel (Farbe des Kranzes siehe Bild) Anstecknadel ist vom ASN Pfeil Nürnberg 1946 (aktueller Verein seit 2005 Phönix) aus Bayern.
| ASN Pfeil Phönix | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Allgemeiner Sportverein Nürnberg Pfeil Phönix e. V. | ||
| Sitz | Nürnberg, Bayern | ||
| Gründung | 21. September 1946 | ||
| Website | asn-pfeil-phönix.de | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Spielstätte | ASN-Radrennbahn (Lage) | ||
| Plätze | 4000 (früher 15.000) | ||
| Liga | A Klasse Nürnberg/Frankenhöhe 7 | ||
| 2024/25 | 14. Platz (Kreisklasse Nürnberg/Frankenhöhe 4) | ||
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Der Allgemeine Sportverein Nürnberg Pfeil Phönix ist ein Sportverein aus Nürnberg. Neben Fußball gehören auch Kegeln, Radsport und Tennis zum Angebot.
Die Fußballer des Vorgängervereins ASV Nürnberg spielten von 1933 bis 1937 und von 1938 bis 1945 in der erstklassigen Gauliga Bayern, in letzteren Jahren dabei als WKG BSG Neumayer und VfL Nürnberg. Vorgängerverein FC Pfeil-Viktoria war Teil einer Spielgemeinschaft in der vorzeitig abgebrochenen Gauligasaison 1944/45.[1]
Der ASN Pfeil fusionierte 2005 mit dem Sportbund Phönix und spielt seit der Saison 2005/2006 als ASN Pfeil Phönix. In der Saison 2005/2006, in der das hundertjährige Bestehen des Vereins gefeiert wurde, gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg aus der A-Klasse in die Kreisklasse, in der man sich 2006/2007 im Mittelfeld platzierte. In der darauffolgenden Saison 2007/2008 gelang dann souverän der zweite Aufstieg innerhalb kurzer Zeit.
Der ASN Pfeil Nürnberg wiederum war am 21. September 1946 durch eine Fusion der Vereine FC Pfeil-Viktoria Nürnberg und VfL Nürnberg (ehemals ASN Nürnberg) entstanden. Die Fußballabteilung spielte bis 1952 (mit Ausnahme der Spielzeit 1948/49) in der zunächst zweitklassigen und ab 1950 drittklassigen Amateurliga Bayern bzw. Nordbayern.
Seitdem spielt der Verein aus dem Nürnberger Stadtteil Ziegelstein keinen höherklassigen Fußball mehr und kann damit nicht an die erfolgreiche Zeit seiner Vorgängervereine anknüpfen.
Die Wurzeln der Fußballabteilung des ASN liegen im 1902 gegründeten FC Vorwärts Nürnberg, der 1911 den 1. FC Viktoria 1909 Nürnberg in seine Reihen integrierte. Am 5. Juni 1911 spaltete sich der FC Sportfreunde Nürnberg vom FC Vorwärts ab. Nach einer Fusion im April 1920 mit dem Ballspielclub Sandreuth Nürnberg erfolgte noch im selben Jahr der Anschluss der Sportfreunde an den TV 1873 Steinbühl-Gibitzenhof. Bald darauf machte sich die Fußballabteilung jedoch wieder als Nürnberger FV eigenständig und konnte 1922 in der erstklassigen Kreisliga Nordbayern (Abteilung 1) hinter dem 1. FC Nürnberg den zweiten Platz erreichen. Auch in den Folgejahren konnte der FV sich in der Kreis- und Bezirksliga behaupten, ehe er am 1. Juli 1925 dem ein Jahr zuvor gegründeten Allgemeinen Sportverein Nürnberg beitrat.
Der Allgemeine Sportverein Nürnberg, kurz ASN, genannt die Assen, gehörte in der Bezirks- und Gauliga Bayern, wie zuvor der Nürnberger FV, durchgängig zur Konkurrenz der dominierenden Vereine 1. FC Nürnberg, SpVgg Fürth oder FC Bayern München.
Am 13. Juni 1924 hatte der Tuchkaufmann Carl Maximilian Stark den Verein gegründet. Sein Plan war es, einen professionellen Fußballverein nach Vorbild der Vereine in Wien, Prag und Budapest zu etablieren. Der 1. FC Nürnberg lehnte dieses Ansinnen jedoch ab, weshalb Stark einen eigenen Verein schuf. Der DFB aber war gegen professionelle Vereine, im Februar 1925 wurden sogar Spiele gegen Berufsspielermannschaften verboten.
Durch den Beitritt des Nürnberger FV am 1. Juli 1925 gelang Stark zumindest die Gründung eines zweiten Großvereins in Nürnberg neben dem Club. Der ASN etablierte sich insbesondere dank einer besonders guten Jugendarbeit. Von 1925 bis 1927 wurde die Jugend dreimal hintereinander süddeutscher Meister. Rechtsaußen Karl Scherm, Mittelfeldspieler Hans Geiger und Torwart Ludwig Wenz wurden sogar DFB-Nationalspieler.
1927 ging der Allgemeine Sportverein in Konkurs, gründete sich jedoch bereits am 1. Februar 1928 als Allgemeiner Sportverein 1928 Nürnberg neu. 1930 gelang mit einem dritten Platz in der Bezirksliga Nordbayern sogar die Qualifikation für die „Trostrunde“ (Qualifikation der Zweiten und Dritten für die Endrundenspiele um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft). Von 1925 bis 1937 waren die Fußballer des Vereins durchgehend erstklassig, darunter ab 1933 als Mitglied der Gauliga Bayern.[2]
Nach dem Abstieg schaffte man als im April 1937 formierte Wettkampfgemeinschaft Betriebssportgruppe (WKG BSG)Neumeyer Nürnberg den direkten Wiederaufstieg und gehörte der Gauliga Bayern erneut bis zur Ligareform 1942 an. 1939 führte der Verein sogar zeitweilig die Tabelle der Gauliga an und war am Ende als Vierter sogar vor dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Fürth platziert. Die Spielzeiten 1938/39 und 1939/40 gehörten mit den beiden vierten Plätzen in der Endabrechnung der Gauliga zu den erfolgreichsten Spielzeiten des Vereins. Auch im Tschammerpokal war man 1939 erfolgreich und drang bis in die 4. Hauptrunde vor. Zuvor hatte der Verein unter anderem den Dresdner SC mit 2:1 besiegen können.
1942 benannte sich die WKG BSG Neumeyer um in Verein für Leibesübungen Nürnberg, der damit in direkter Nachfolge des ASN Nürnberg steht. Der VfL spielte in der kriegsbedingt geteilten Gauliga Bayern in der Gruppe Nordbayern weiter und konnte in dieser 1944 sogar Dritter werden. Der heutige VfL Nürnberg ging 1962 aus einer Fusion hervor und hat mit dem hiesigen Verein nichts zu tun.
Der Ballspielclub Sandreuth Nürnberg wiederum ist ebenfalls ein Fusionsverein, der 1911 aus dem FC 07 Sandreuth und dem Ballspielclub Nürnberg gebildet wurde. Letzterer war erst 1909 durch die Vereinigung des FC Wacker und des FC Bayern Nürnberg gebildet worden. Der FC Wacker hatte sich am 22. August 1906 nach der Abspaltung vom TV 1846 Nürnberg zunächst unter dem Namen SpVgg Nürnberg gegründet.