Schomburg
THERMOPAL-SR24
Sanierputz-WTA mit hohem Luftporengehalt
mineralischer Werktrockenmörtel
hohes Luftporenvolumen
diffusionsoffen
hohe Salzspeicherfähigkeit
niedriger Flächenverbrauch
früh abreibfähig
von Hand und maschinell verarbeitbar
für innen und außen
Einsatzgebiete:
Zur
Herstellung diffusionsfähiger und trockener Putzflächen auf feuchten und/oder
salzbelasteten
Wänden im Innen- und Außenbereich. Aufgrund spezieller systembedingter
Eigenschaften wird einer
möglichen Schimmelpilzbelastung vorgebeugt.
Technische Daten:
Basis: Werktrockenmörtel
Körnung: < 2,0 mm
Farbe: grau
Wasserbedarf: ca. 6–6,5 l/Sack
Rohdichte: 1,0–1,1 kg/cdm
Verbrauch: ca. 9,5 kg/qm je cm Schichtdicke
Lieferform: 25-kg-Säcke
Untergrund-/ Verarbeitungstemp.: +5°C bis +30°C
Lagerung: trocken, angebrochene Gebinde umgehend aufbrauchen
Untergrund:
Der Untergrund muss tragfähig und frei von haftungsmindernden Stoffen wie
Trennmittel, Staub
oder anderen Schichten sein. Alte Putze, Anstriche und Schlämmen bis 80 cm über
die sichtbare oder durch
Untersuchungen abgegrenzte Schadenszone hinaus entfernen.
Mürbe Mauerwerksfugen ca. 2 cm tief auskratzen und die Flächen mechanisch
reinigen. Betonflächen
müssen offenporig sein. Bei erhöhter Salzbelastung mit ESCO-FLUAT vorbehandeln.
Als Haftbrücke einen
halbdeckenden Spritzbewurf mit THERMOPAL-SP auftragen (Deckungsgrad ca. 50%).
Als Alternative zu THERMOPAL-SP kann ein Spritzbewurf folgendermaßen
hergestellt werden:
Emulsion aus ASOPLAST-MZ : Wasser = 1:1 bis 1:3 mischen.
Trockenmischung aus Zement und gewaschenem Sand – Körnung 0–4 mm – im
Verhältnis 1:2 nach Volumenteilen mischen.
Aus der Emulsion und der Trockenmischung einen verarbeitungsgerechten
Spritzbewurf herstellen und innerhalb
von ca. 1,5 Std. verarbeiten.
Verarbeitung:
THERMOPAL-SR24 kann mit allen gebräuchlichen kontinuierlichen Mischpumpen
verarbeitet werden.
Wenn aufgrund der Maschinenausrüstung ein Luftporengehalt von 25–30% erreicht
wird, kann auf einen Nachmischer
verzichtet werden. Kleinmengen können zur Handverarbeitung mit einem Rührwerk
angemischt werden.
Maschinenausrüstung:
Schlauchlänge: max. 20 m
Schlauchgröße: 25–35 mm
Stator/Rotor: D4-2 LP
Spritzkopf für Kratzputz, Düsengröße >17 mm
Wasserzugabe: ca. 300–325 l/h
THERMOPAL-SR24 kann in Schichtdicken gem. WTARichtlinien (siehe Tabelle) sowie
einlagig bis max. 3 cm in
einem Arbeitsgang aufgetragen und mittels geeignetem Werkzeug, wie z.B.
Kartätsche, Glätter o.ä.,
abgezogen werden. Nach ausreichender Standzeit kann die Oberfläche gefilzt oder
abgerieben werden. Zu
frühes Abreiben bewirkt eine Bindemittelkonzentration auf der Oberfläche und
kann Spannungsrisse verursachen.
Alternativ kann die Fläche auch mit einem Gitterrabott bearbeitet werden. Das
Rabottieren erfolgt je nach
Umgebungsbedingungen nach 8–24 Stunden. Durch das Rabottieren wird die
auftretende Sinterschicht
an der Oberfläche entfernt, was eine deutlich höhere Diffusionsleistung zur
Folge hat. Je nach
Umgebungsbedingungen kann die Oberfläche nach 1–3 Tagen mit THERMOPAL-FS33
geglättet werden.
Bei stärkeren Schichten mehrlagig putzen. Die vorhergehende Schicht in diesem
Falle mit der Kartätsche
abziehen und unmittelbar nach dem Ansteifen horizontal aufrauhen und trocknen
lassen.
Pro 1 mm Schichtdicke einen Tag Standzeit einhalten.
Verbrauch:
ca. 9,5 kg/qm pro cm Schichtdicke
Farbe:
Grau
Lieferform:
1 Sack a 25 kg
Sicherheitshinweis:
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.