Gelbfruchtiger Kabinett, saftig, frisch und feinfruchtig.
-> Fruchtig und Fruchtbetont
-> Vollmundig
-> Frisch und knackig
-> Lieblich
Rebsorten:
RieslingDie auch Rheinriesling oder Johannisberger genannte Rebe gilt neben dem Chardonnay als eine der besten weißen Sorten der Welt. Ihre Heimat ist der Rhein, wo die anspruchsvolle, spät reifende Sorte hervorragende, mineralische, fruchtbetonte Weine schenkt, wie auch die Mosel und das Rheingau wo einige der spitzen Winzer herkommen. Die Eigenschaft, bei zunehmender Reife die Säure zu behalten, macht Riesling zur idealen Rebe für Spät- und Auslesen verschiedenster Art. Wobei die zunehmende Wärme des Klimas für viele Rieling Gebiete zum Problem wird, denn wo es zu warm wird verliert die Rebe Ihre Rasse.
Region: Rheingau
Bei Wiesbaden stößt der Rhein auf den für ihn unüberwindlichen südöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges, auch Taunus genannt, und biegt deshalb in einem scharfen Knick nach Westen ab. Bei Rüdesheim gelingt ihm dann der Durchbruch durch das Rheinische Schiefergebirge und er fließt wieder nach Norden. Der Rheingau erstreckt sich größtenteils an den südwärts ausgerichteten Taunushängen am Nordufer des Rheins. Zusätzlich zum Anbaugebiet gehören die westlichen und süd-westlichen Abhänge des Taunus am Ostufer des Rheins von Rüdesheim bis Lorchhausen sowie das Nordufer des westlichsten Teils des Untermains (Maingau) von der Mainmündung in den Rhein main-aufwärts bis Flörsheim.
Durch seine Lage ist der Rheingau klimatisch begünstigt. Der Taunus schützt die Reben vor den Nordwinden und der hier fast 1 km breite Rhein dient als Wärmespeicher zudem sind die Lagen südlich und südwestlich ausgerichtet. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 10,7 °C, die jährliche Niederschlagssumme beträgt knapp 600 mm und der jährliche Sonnenschein summiert sich auf gut 1600 Stunden.
Im Maingau überwiegen als Böden toniger Mergel und lehmiger Ton, in Eltville, Kiedrich, Erbach vorwiegend Lehm, in Rauenthal Phyllit, in Hattenheim, Hallgarten, Oestrich und Winkel Lehm und Lößlehm, in Johannisberg Quarzit, Ton und Lehm, in Geisenheim Lößlehm und Ton, in Rüdesheim, Assmannshausen, Lorch und Lorchhausen Schiefer und Quarzit.
Im Rheingau wurde auch die späte Lese durch Zufall entdeckt. Bis ins 18. Jahrhundert waren die Grundherren wegen der besseren Kontrolle (Abgabenerhebung) darauf bedacht, die Lese ohne Unterbrechungen durchführen zu lassen. Schloß Johannisberg gehörte damals zum Bistum Fulda und musste sich jährlich die Leseerlaubnis von den Fürstbischöfen einholen. Dazu wurden Trauben von einem Traubenkurier zur Kontrolle des Reifezustandes nach Fulda gebracht. Im Herbst 1775 verzögerte sich die Rückkehr des Traubenkuriers mit der Erlaubnis jedoch um 14 Tage. Zeit genug für den Grauschimmel (Botrytis cinerea) die noch hängenden Trauben zu befallen und schrumpfen zu lassen. Die edelfaulen Trauben wurden dann doch noch gelesen und die Qualität des daraus gewonnenen Weins überstieg alle Erwartungen. Zur Erzeugung von Prädikaten wie Auslese, Beeren- und Trockenbeerenauslese ist der Edelfäulebefall eine unabdingbare Voraussetzung.
Anbaugebiet: Johannisberg
Die Rebfläche des sechstkleinsten Anbaugebiets Deutschlands beträgt 3.207 ha (2023) und besteht aus einem Bereich (Johannisberg), 11 Groß- und 129 Einzellagen. 85% der Fläche sind mit weißen Sorten bestockt. Mit einem Anteil von 2.441 ha (76%) an der gesamten Rebfläche dominiert der Riesling, gefolgt vom Spätburgunder mit 403 ha (12%).
Allergene: enthält Sulfite
weitere Angaben:
Inverkehrbringer: Rémys Weinhaus, Am Büchsenschütz 7, 45527 Hattingen Ein Erzeugnis von: Weingut Josef Spreitzer