Seit September 25 hat das Fahrzeug neue HU, AU, Gasprüfung und kann mit H-Kennzeichen angemeldet werden. Danach wurde es abgemeldet (deshalb ist eine Probefahrt nur möglich, wenn Sie rote Kennzeichen mitbringen!) und wartet jetzt auf einen Käufer.  Er darf jetzt in alle Umweltzonen einfahren. Oxi Kat (s. gelbe Plakette im Fenster) hat sich damit erledigt, jetzt zahlt man Steuern um die 190 Euro im Jahr.

Der Platzbedarf ist eher an zwei Personen gerichtet, es handelt sich hier um einen VW Bus in der langen Version. Auch wenn Kinder oben schlafen können, ist es doch mit Bettenbau verbunden (Sitzbänke umlegen). Bitte erst einmal in sich gehen, ob die Größe des Fahrzeuges reicht. H-Zulassung ist etwas anderes, als die bloße Angabe, H-Zulassung wäre möglich. An das Oldtimergutachten  werden doch einige erhebliche Anforderungen gestellt, die das Fahrzeug erfüllt hat. Er ist noch dazu ohne einen Mangel durch den TÜV gekommen. Das Fahrzeug befindet sich in einem erstklassigen Zustand. Übrigens, mit 2,8 Tonnen darf man (StVO) überall stehen, ein wichtiger Kritikpunkt bei den vielen Wohnmobilen in der heutigen Zeit. Selbst mit Womo Ausstattung meckert niemand, wenn man als VW Bus zwischen PKWs steht.

Das Fahrzeug wurde vor gut 4 Jahren komplett restauriert. Stoffe entfernt (alle! auch die getackerten) und professionell waschen lassen, alle Schweißarbeiten gemacht, neu lackiert. 
Es hat 2 Gasflaschen, Kühlschrank auf Strom (12V über 2. Batterie und 230V) und Gasbasis, 2 Gasstellen zum Kochen, 2 Waschbecken, natürlich Frischwassertank und Abwassertank. Truma Gasheizung mit Schaltuhr und Warmwasserboiler. Zwei Schlafstellen unten und ein klappbares Bett oben für 2 (kleine) Personen. Porta Potti neben dem Waschbecken erhöht in der dafür vorgesehenen Nische im Bad (hier nun fotomäßig nicht weiter zu sehen). Man kann sich duschen, wenn der gewachsene Sixpack nicht zu groß ist. Warmwasser ist regelbar. Die Doppelisofenster haben einen Rahmen mit Fliegengitter und Aluthermorollo.

Anhängerkupplung, Rückfahrkamera im Kennzeichen über Autoradiomonitor wurde bei der Restauration mit eingebaut, Scheiben getönt, Fahrradträger, Wegfahrsperre mit Transponder und zuzüglich Alarmanlage, 2,4 Liter Diesel Motor 78 PS, kein Rennwagen aber für das gemütliche Reisen völlig ausreichend. Wird oft als "Schiffsdiesel" robust und vor allem als simpler Saugdiesel als einfach in Reparatur und Wartung bezeichnet.
Das Fahrzeug  war beim Vorbesitzer nur in den Sommermonaten angemeldet, deshalb gibt es einen Satz Winterreifen auf Felge mit fast neuem Profil, allerdings sind diese schon älter. Die Kilometerleistung ist anhand der TÜV Berichte nachvollziehbar. Es gibt einen dicken Satz Papiere, die Original Anleitung für den Ausbau, ja sogar den ursprünglichen ersten Kaufvertrag des neuen Fahrzeuges (damals 85.000 DM) mit dazu.

Nur Barzahlung bei Abholung. Klassisch eben, wie ich das immer schon gemacht habe. ADAC Vertrag. Die KFZ Zulassungsstelle, in diesem Fall für das Kurzzeitkennzeichen zur Überführung (es sei denn, der Käufer hätte rote Kennzeichen oder Anhänger) ist hier nur 5 Minuten entfernt. Es wäre auch möglich, den Kaufpreis zu bezahlen, die Papiere mitzunehmen und bei sich vor Ort das Kennzeichen zu beantragen. Dazu müsste das Fahrzeug noch einige Tage hier auf dem privaten Grundstück (abgeschlossen) stehen, was aber kein Problem darstellt. Standort: Postleitzahl 29439.

Nachtrag: So ist das eben mit älteren Fahrzeugen. Seit einigen Tagen hat das große Kippfenster unten in der Schiebetür einen Riss. Dieser ist zwar sofort mit Kleber abgedichtet, aber es beschlägt (Doppel PVC). Die gibt es noch. Austausch mit einer Schraube, Kosten ca. 250 Euro. Man kann auch damit leben. Im Preis gerade eben berücksichtigt.

Kleiner Hinweis am Rande: so ein Metallhochdach mit Kunststoffbeschichtung gammelt nicht mal so eben durch wie ein Holzgestell. Natürlich ist das dicht!