Banknote Slowenien 10.000 Tolarjev 2003 – Ivan Cankar – P.24

Zum Verkauf steht eine originale 10.000-Tolarjev-Banknote aus Slowenien aus dem Jahr 2003 mit der Darstellung des bedeutenden slowenischen Schriftstellers Ivan Cankar:

Land: Slowenien
Nennwert: 10.000 Tolarjev
Jahr: 2003
Katalognummer: P.24
Motiv: Ivan Cankar
Ausgebende Institution: Banka Slovenije
Material: Papiergeld
Epoche: Republik Slowenien / Zeit vor der Euro-Einführung
Erhaltung: VF (sehr schön)

Diese historische 10.000-Tolarjev-Banknote aus dem Jahr 2003 gehört zu den höheren Nominalen der ehemaligen slowenischen Landeswährung und zeigt mit Ivan Cankar (1876–1918) eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der slowenischen Literatur- und Kulturgeschichte.

Ivan Cankar wurde 1876 in Vrhnika geboren und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der slowenischen Moderne. Als Schriftsteller, Dramatiker und Essayist beschäftigte er sich intensiv mit gesellschaftlichen und politischen Fragen seiner Zeit. Seine Werke behandeln unter anderem soziale Ungleichheit, Armut, Moral und die Stellung des Individuums innerhalb der Gesellschaft.

Cankar verbrachte einen bedeutenden Teil seines Lebens in Wien, das um 1900 zu den wichtigsten kulturellen Zentren Europas gehörte. Seine literarische Arbeit entstand damit in einer Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen innerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Bis heute besitzt Cankar einen herausragenden Stellenwert innerhalb der slowenischen Kultur. Nach ihm sind zahlreiche Einrichtungen benannt, darunter das bekannte Cankarjev dom in Ljubljana, eines der bedeutendsten Kultur- und Kongresszentren Sloweniens.

Auch die Währung selbst ist eng mit der jüngeren Geschichte des Landes verbunden. Slowenien erklärte am 25. Juni 1991 seine Unabhängigkeit von Jugoslawien. Nach dem kurzen Zehn-Tage-Krieg konnte sich der neue Staat etablieren und begann mit dem Aufbau eigener politischer und wirtschaftlicher Institutionen.

Der slowenische Tolar wurde im Oktober 1991 eingeführt und ersetzte den jugoslawischen Dinar. Damit wurde die eigene Währung zu einem wichtigen Symbol der wirtschaftlichen und staatlichen Unabhängigkeit des jungen Landes.

Das Ausgabejahr 2003 liegt unmittelbar vor einer weiteren entscheidenden Phase der slowenischen Geschichte. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien der Europäischen Union bei und gehörte damit zu den mittel- und osteuropäischen Staaten, die im Zuge der großen EU-Erweiterung aufgenommen wurden.

Der Tolar blieb zunächst weiterhin Landeswährung. Am 1. Januar 2007 führte Slowenien schließlich den Euro ein, wobei 239,64 Tolar einem Euro entsprachen. Damit endete nach nur rund 15 Jahren die vergleichsweise kurze Geschichte des Tolars als eigenständige slowenische Währung.

Die 10.000-Tolarjev-Banknote gehört somit zur letzten Phase des slowenischen Papiergeldes vor der Euro-Einführung. Als hohes Nominal und durch die Darstellung Ivan Cankars verbindet sie die Währungs-, Unabhängigkeits- und Kulturgeschichte Sloweniens auf besonders interessante Weise.

Heute stellt die Banknote ein interessantes numismatisches und zeitgeschichtliches Originaldokument des unabhängigen Sloweniens vor der Einführung des Euro dar.

Sie eignet sich insbesondere für Sammler slowenischer und europäischer Banknoten, historischer Währungen ehemaliger jugoslawischer Republiken, Tolar-Ausgaben sowie von Papiergeld mit bedeutenden Schriftstellern und Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte.

Zustand:

Erhaltung VF (sehr schön). Die Banknote befindet sich in ansprechender sammelwürdiger Erhaltung mit den für eine umlaufene Banknote typischen Gebrauchsspuren. Leichte Knicke, Faltungen sowie geringfügige Lagerungs- oder Altersspuren können vorhanden sein. Der genaue Zustand ist den Bildern zu entnehmen.

Versand:

Sicher und sorgfältig verpackt für optimalen Schutz während des Transports.

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