Mooreichen werden bei Trockenlegungen von Mooren oder Maßnahmen der Moorkultivierung sowie Moorkolonisierung gefunden. Man spricht von subfossilem Eichenholz (Quercus spp.). Die im Holz enthaltene Gerbsäure verbindet sich über die Zeit mit den Eisensalzen des Moorwassers, was zu einer Verfärbung und Verhärtung des Holzes führt.
Die Verfärbungen variieren von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz und sind sehr unregelmäßig ausgeprägt. Gefunden werden meist Stämme von 3 bis 20 m Länge und bis zu 1,3 m Durchmesser. Das Alter der subfossilen Eichenstämme liegt zwischen 600 und bis zu 8.500 Jahren.
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