Die „Total Football Experience“ ist ein neues Feature, das Fußballnachrichten aus der gesamten Welt des Karrieremodus (Manager-Modus) anzeigt, darunter Spielertransfers, Spielpläne und Ergebnisse aus ausländischen Ligen. Ein neuer „Co-Trainer“ kann eingesetzt werden, um sich um die Mannschaftsaufstellung zu kümmern und den Kader je nach Bedeutung des anstehenden Spiels zu rotieren; steht beispielsweise ein Spiel gegen einen schwächeren Gegner an, sorgt er dafür, dass Spieler aus der zweiten Reihe in der Startelf stehen.
Die Ergebnisse simulierter Spiele basieren stärker auf der Mannschaftsstärke und wirken nicht mehr so „zufällig“ wie in der Vergangenheit. Dies führt zu realistischeren Leistungen und verhindert Situationen, in denen Spitzenklubs gegen den Abstieg kämpfen oder Mannschaften mit schwächeren Spielern die Meisterschaft gewinnen. Auch KI-gesteuerte Vereine rotieren ihr Personal nun häufiger – abhängig von Faktoren wie Müdigkeit, Form und der Bedeutung der Partie –, sodass eine Spitzenmannschaft in den frühen Runden eines nationalen Pokalwettbewerbs womöglich mit jüngeren oder weniger starken Spielern antritt, anstatt die Bestbesetzung aufzubieten. Zudem lassen sich im Karrieremodus die Namen der „generischen“ Stadien anpassen, um sie an die Bezeichnung der Heimspielstätte des eigenen Vereins anzupassen.
Die finanziellen Aspekte hängen weniger von einem Teamsponsor ab als vielmehr vom Vereinsvorstand, der zwei Budgets bereitstellt: das Gehaltsbudget (ein jährlicher Betrag für die Spielerbezahlung) und das Vereinsbudget (für den Kauf und Verkauf von Spielern sowie sonstige Verbesserungen am Verein). Über die Einstellung „Schwierigkeitsgrad des Vorstands“ lässt sich festlegen, wie großzügig sich der Vorstand finanziell zeigt.
Das Transfersystem wurde realistischer gestaltet, da Geld nicht mehr der allein ausschlaggebende Faktor bei der Verpflichtung eines Spielers ist. Ob ein Angebot angenommen wird, hängt von Faktoren wie der Anzahl der bereits im Kader vorhandenen Spieler auf der jeweiligen Position ab. Stimmt der Verein zu, hat der Manager die Wahl, welchen der Spieler – falls überhaupt einen – er letztlich unter Vertrag nehmen möchte.
Das System für Spielerentwicklung und Erfahrungsgewinn wurde überarbeitet. Die manuelle Steigerung der Erfahrungswerte, wie sie noch in FIFA 08 und FIFA 09 existierte, ist entfallen; die Entwicklung eines Spielers hängt nun von seiner Leistung im Spiel, den an ihn gestellten Anforderungen sowie positionsbezogenen Erfolgen ab. Für den Erfahrungsgewinn gibt es drei Kategorien: „Mental“, „Physisch“ und „Fertigkeiten“. Jüngere Spieler mit höherem Potenzial entwickeln sich deutlich schneller, und jeder Spieler verfügt über einen individuellen Entwicklungspfad, was für realistischere Entwicklungsmuster sorgt.
Im Karrieremodus wurde das Feature „Live-Saison“ integriert: Die „Form“ eines Spielers schwankt je nach seiner Leistung (bezogen auf das Spielgeschehen im Karrieremodus, nicht auf Ereignisse in der realen Welt). Dies spiegelt sich in einer vorübergehend höheren oder niedrigeren Gesamtwertung sowie entsprechenden Anpassungen der einzelnen Attributswerte wider.
Fiktive Spieler, die vom Spiel automatisch in den Karrieremodus eingefügt werden, erhalten nun regional passende Namen; so trägt beispielsweise ein Spieler aus Brasilien keinen englisch klingenden Namen.