Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kinder haben immer gearbeitet. Sie mussten arbeiten. Die Agrargesellschaft wäre ohne die Kinderarbeit nicht auskommen, und niemand kam auf die Idee, dass die Kinder ihrer Zeit untätig verbringen sollten. Die ganze Geschichte von einem Jahrhundert zum anderen (1750-1870) ist voll von Kinderarbeit, langen Arbeitstagen und äußerster Anstrengung für ein Stückchen Brot. Die Kinderarbeit gibt es bereits seit Menschengedenken, aber mit der Industrialisierung nahm sie im 18. und 19. Jahrhundert in Europa und in den USA Ausmaße an, die die Gesundheit und Bildung der Bevölkerung massiv beeinträchtigten. Sie war die Arbeit von Kindern aller werktätigen Schichten, der Lohnarbeiter und der Bauern, der Handwerker, der kleinen Ladenbesitzer und anderer Schichten des Kleinbürgertums, wobei die einzelnen Schichten zu verschiedenen Zeiten einen verschiedenen starken Anteil der Kinder stellten. In der vorliegenden Arbeit will ich darauf eingehen, warum Kinder im 18. und 19. Jahrhundert dazu gezwungen wurden, schon im jüngsten Alter Geld zu verdienen. Es sollen die Fragen nach dem Ausmaß der Kinderarbeit und warum der Staat erst so spät eingegriffen hat, beantwortet werden. Außerdem wird zu folgender, diese Arbeit leitende Hypothese Stellung genommen. Sie lautet: Die Kinderarbeit bewahrt ein wichtiges Merkmal der mittelalterlichen Gesellschaft, und zwar den frühzeitigen Eintritt in die Erwachsenenwelt. Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, gehe ich zuerst in der ersten Hälfte der Arbeit auf die Kinderrechte vom 18. Jahrhundert und die Geschichte der Kindheit ein. In der zweiten Hälfte werde ich versuchen auf die oben genannten Fragen Antworten zu finden. Abschließen werde ich meine Ergebnisse zusammenfassen.
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