
Vor der Inbetriebnahme eines Luftfahrzeugs kontrolliert man es auf seine Lufttüchtigkeit. Erster Schritt der Sichtprüfung ist ein Überblick aus einigen Metern Entfernung, um eventuelle grobe Schäden zu erkennen, danach erfolgt ein Rundgang, der im Cockpitbereich beginnt und auch dort – bereit zum Einsteigen – wieder endet.
Allgemeine Regeln für die Sichtprüfung:

Trudeln kommt durch einseitigen Strömungsabriss am Tragflügel zustande. Das kann durch Überziehen bei ungleichmäßig angeströmtem Flügel (Schieben) bewirkt werden, aber auch durch kräftigen Seitenruderausschlag im Horizontalflug bei gleichzeitigem Ziehen des Höhensteuers. Das Flugzeug dreht dann zunächst um die Hochachse, der vorgeschobene Flügel behält Auftrieb, am zurückbleibenden reißt die Strömung ab. Es erfolgt eine Drehung um die Längsachse, die zunächst so heftig sein kann, dass Rückenlage erreicht wird. Die Schnauze neigt sich dann nach unten und das Flugzeug geht in eine Bewegung über, die der eines fallenden Ahornsamens ähnelt.

Bei der orographischen Wolkenbildung spielt der Einfluss der Bodenerhebungen die entscheidende Rolle: Luft strömt gegen einen Bergzug, wird gezwungen aufzusteigen und sich so lange trockenadiabatisch abzukühlen, bis der Taupunkt erreicht ist. In dieser Höhe liegt das sog. Hebungs-Kondensationsniveau. Von nun an steigt die Luft feuchtadiabatisch unter Wolkenbildung auf. Bei dieser Bewölkung, die sich im Stau von Gebirgen bildet, spricht man von Staubewölkung. Die physikalischen Vorgänge sind dieselben wie bei der thermischen Wolkenbildung. Die typische Wolkenform in stabiler Luft ist die Schichtwolke (Stratus).