Autor: Rupert Reisinger
Verlag: Stöhr, Wien
Seiten: 88 Seiten, 94 Fotos, 15 Dreiseitenrisse, 20 Illustrationen, Faksimile,
Karten, technische Daten, Quellenverzeichnis, 8 Tabellen, broschürt
ISBN: 3901208496
Zustand: Neues, ungelesenes Buch
Autor: Rupert Reisinger
Verlag: Stöhr, Wien
Seiten: 88 Seiten, 94 Fotos, 15 Dreiseitenrisse, 20 Illustrationen, Faksimile, Karten, technische Daten, Quellenverzeichnis, 8 Tabellen, broschürt
ISBN: 3901208496
Zustand: Neues, ungelesenes Buch
Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg besaß die neugegründete Republik
„Deutsch-Österreich“ auf Grunde der noch auf Flugplätzen befindlichen,
bzw. nach den Waffenstillständen von den Fronten heimgekehrten
Flugzeugen, in etwa 1000 Luftfahrzeuge.
Nach den Artikeln des
Friedensvertrages von St. Germain im September 1919 war Österreich
jedoch „Herstellung, Einfuhr und Ausfuhr“ von Luftfahrzeugen verboten;
ausgeliefert wurden „die vollständigen Land- und Wasserflugzeuge, ebenso
solche, die sich in Herstellung, Ausbesserung oder Aufbau, befinden“.
Und zwar auf Kosten Österreichs.
Um dieses Verbot abzumildern und
trotzdem eine, wenn auch kleine Luftwaffe aufzubauen, wurde, bereits im
Juli 1919, die „Militärische Flughafenpolizei“ am Flugplatz Wien-Aspern
gegründet. Dieser folgten die Polizeifliegerstaffeln in Graz und
Fischamend, sowie eine zweite Flughafenpolizei in Wiener Neustadt.
Gegenüber der Interalliierten Kontrollkommission wurden diese
Aufstellungen mit der Notwendigkeit des Grenzschutzes gegenüber dem
bolschewistischen Ungarn begründet.
Ausgerüstet waren die Staffeln
hauptsächlich mit Hansa- Brandenburg und Phönix Flugzeugen. In der
Republik kamen u.a. auch Flugzeugtypen von der österreichischen Firma
Hopfner dazu.
Der Band aus der Reihe „Österreichische
Militärgeschichte“ zeigt den mühseligen Weg, den die Luftwaffe der
Ersten Republik gehen mußte um einen Grundstock an Flugzeugen und
Kaderpersonal zu bekommen und zu erhalten. Eine äußerst spannende
Darstellung eines weitgehend unbekannten Kapitels der österreichischen
Luftfahrtgeschichte.


