Pera Peris - Haus der Historie

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Alamannischer Kolbenarmring

(Art.-Nr. 07 AR Alam)

Alemannischer Kolbenarmring nach historischen Vorbildern aus der Merowingerzeit.

Dieser ausdrucksvolle Kolbenarmreif wurden nach einem frühmittelalterlichen Fund aus der Merowingerzeit gefertigt.

Abmessungen Kolbenarmring: 8,5 x 6 x 0,8 cm.

Aus massiver Bronze gefertigt und auch versilbert erhältlich.

Mit dem Innendurchmesser von 17 - 21 cm ist dieser historische Schmuck besonders als Armschmuck für Männer geeignet.
Der frühmittelalterliche Armring kann durch sanftes Biegen perfekt dem jeweiligen Handgelenk angepasst werden.

Den Kolbenarmring trug man im Frühmittelalter oft nur am linken Handgelenk, aber manchmal auch paarweise getragen, und wies den Träger als Teil der sozial höher gestellten merowingerzeitlichen Gesellschaft aus.
Während der Völkerwanderungszeit und in der Spätantike, aber besonders im Frühmittelalter war der Kolbenarmreif ein wichtiges Statussymbol.

Dieser Armreif wurde in der Merowingerzeit besonders von der wohlhabenden alemannischen und fränkischen Frau als typisches Accessoires getragen.
Doch auch die merowingerzeitlichen Männer trugen einen solchen Kolbenarmring, wie es von Funden bei Alemannen, Thüringern, Franken und sogar von dem Reitervolk der Awaren belegt ist. 

Je nach Region konnten die frühmittelalterlichen Kolbenarmringe dabei glatt und schlicht oder mit mehreren umlaufenen Querrillen oder Kreuzdekoren verziert sein.

Während sich Kolbenarmreifen aus Silber in der Regel nur in reich ausgestatteten Frauengräbern des späten 5. und frühen 6. Jh. finden, finden sich solche aus Bronze weit öfter und bis zum 7. Jh. auch in Männergräbern. Sogar Kolbenarmringe aus Eisen sind nachgewiesen.

Im belgischen Tournai im Grab des fränkischen Königs Childerich I. fand sich sogar ein Kolbenarmring aus massivem Gold vom
Ende des 5. Jh.



Namen gebend für den Kolbenarmreif sind die verdickten Enden. Schlichte Kolbenarmringe aus gehämmerten Gold wurden in Skandinavien schon in der frühen Eisenzeit um 200 n. Chr. getragen und waren dort ebenso wie später ein bedeutendes Statussymbol. Bekannt sind unter anderem die eisenzeitlichen Kolbenarmringe aus den Opferfunden von Illerup und Thorsberg und Öland, für die oft römische Goldmünzen als Material verwendet wurden.

Im Sortiment von Pera Peris - Haus der Historie finden Sie:

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