| Autor | Loder, Justus Christian |
| Buchdaten & Bucherhaltung | Landes-Industrie-Comptoir, Weimar, 1803. Mit 159 (von 187) anatomischen Kupfertafeln. 9 Blatt Titel. Gr-Folio. (ohne Einband, lose Lagen/ stockfleckig/ vereinzelt kleine Wasserränder/ die eingefaltete Tafel Nr. 92 mit Einriss im Falz/ es fehlen 28 Tafeln) |
| Gewicht | 3400g |
| Bemerkungen | - Enthält die Kapitel Osteologia, Tab. 1-15/ Syndesmologia, Tab. 16-25/ Myologia, Tab. 26-51/ Splanchnologia, Tab. 52-90/ Angiologia, Tab. 91-152/ Neurologia, Tab. 153-182. Folgende Tafeln sind vorhanden: 1/3-10/16-19/21/23/28/29/31-51/56-69/72-74/76-78/81-102/106/109-130/132-182 sowie 5 Zusatztafeln. "1781 hielt Loder Goethe ein acht Tage währendes Privatissimum über die Knochen- und Muskellehre, das diesen instandsetzte, wenige Tage später den anatomischen Unterricht an der Weimarer Zeichenakademie zu halten. 1784 erfolgte die Niederschrift über die Entdeckung des Zwischenkieferknochens (von Goethe os intermaxillare, später meist os praemaxillare genannt). L. fertigte noch im selben Jahr eine lat. Übersetzung, die an die bedeutendsten deutschen Anatomen versandt wurde. 1788 weist er, da zunächst nur Philipp Friedrich Meckel überzeugt war, in seinem 'Anatomischen Handbuch' auf Goethes Entdeckung hin, und die entsprechenden Kupfer in seinen 'Anatomischen Tafeln' sind nach Goethes Zeichnungen gefertigt. Nach seiner Italienreise hat sich Goethe von L. in Anatomie ständig weiter unterrichten lassen und häufig an L.s Vorlesungen teilgenommen. Auch bei der Entwicklung seiner Wirbeltheorie des Schädels war ihm L. ein hilfsbereiter Ratgeber.... L. ließ sich als praktischer Arzt in Moskau nieder. Zar Alexander I. ernannte ihn im Jan. 1810 zum Konsultierenden Leibarzt und Wirkl. Staatsrat, stellte ihm aber Ort und Art seiner Betätigung frei" (NDB XXV, S. 7-10). Wellcome III p. 535. Hirsch-H. III,819. |
| Schlagworte | |
| Bestell-Nr. | 5f3595 |
Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands |