Zusammensetzung:
0,5 kg Gesamtgewicht bestehend aus:
50 g Wildblumensamen (ohne Grasanteil)
450 g Saathelfer (Trägermaterial zur besseren Verteilung)
Diese artenreiche Mischung enthält über 70 verschiedene Wildblumenarten und wurde speziell für feuchte Standorte entwickelt. Sie eignet sich besonders zur Förderung der Artenvielfalt und bietet wertvolle Nahrungsquellen für Schmetterlinge, Bienen und andere bestäubende Insekten.
Artikel-Nr.: 28557-pt
Fläche: ausreichend für ca. 50–75 m²
Aussaatmenge: ca. 5–10 g/m²
Aussaatzeit:
Frühjahr: April bis Juni
Herbst: August bis September
Saattiefe: 0,5 – 1 cm
Keimtemperatur: 10 – 20 °C
Keimdauer: ca. 10 – 20 Tage
Reihenabstand: 30 – 40 cm
Wuchshöhe: ca. 40 – 60 cm
Blütezeit: April bis Oktober
Lebensdauer: einjährig, zweijährig und mehrjährig
Standort: sonnig bis halbschattig
Enthält keine Gräser – ideal zur Kombination mit Rasensamen bei Neuanlagen oder zur punktuellen Einsaat in Rasenflächen.
Die Mischung bietet vom Frühjahr bis zum Herbst ein wechselndes Blütenbild.
Fördert Biodiversität durch attraktive Blüten für Insekten.
Hoher Anteil spät blühender Arten – besonders attraktiv im Herbst (Hauptzeit der Schmetterlinge).
Kornrade, Adonisröschen, Fuchsschwanz, Vergissmeinnicht, Engelwurz, Färberkamille, Wiesenkerbel, Herbstastern, Schöngesicht, Borretsch, Kornblumen, Klatschmohn, Margeriten, Natternkopf, Lupinen, Dost u.v.m.
Ideal auf mageren, nährstoffarmen Böden mit pH-Wert um 6.
Vor der Aussaat: Boden abmagern durch 1–2 Jahre ohne Düngung, Mähgut regelmäßig entfernen.
Bei sauren Böden: ggf. Kalk einarbeiten oder mit Torf ausgleichen.
Fläche vom Bewuchs befreien, Unebenheiten ausgleichen.
Boden 2–3 Mal fräsen oder durcharbeiten, um Unkräuter zu reduzieren.
Saat gleichmäßig auf feinkrümeligem Boden verteilen.
Mit Sand oder Sägemehl mischen für bessere Sichtbarkeit und gleichmäßige Verteilung.
Leicht einharken (0,5 cm) und festtreten oder walzen.
5–6 Wochen lang regelmäßig feucht halten, idealerweise mit Sprühschlauch (täglich 5–10 Minuten).
Methode 1: Rasen mehrfach fräsen, Gräser entfernen, Boden mit Torf-Sand-Gemisch abmagern, wie bei Neuanlage vorgehen.
Methode 2: Inseln anlegen durch vollständiges Entfernen der Grasnarbe. Diese breiten sich später aus.
Methode 3: Für wiederkehrende Blütenpracht jährlich auf vorbereiteten Inseln nachsäen (empfohlene Größe: mind. 10 m²).
Erstes Jahr: Schnitt nach Verblühen der einjährigen Arten (spätestens im August), um mehrjährigen Arten Raum zu geben.
Folgejahre:
Hauptschnitt im Juli/August nach der Hauptblüte
Zweitschnitt ggf. im Spätherbst (vor Frost)
Wichtig: Mahdgut 1 Woche auf der Fläche belassen, damit Samen ausfallen können, anschließend entfernen.
Jedes Saatgut entwickelt sich individuell je nach Bodenbeschaffenheit.
Unterschiedliche Standorte führen zu variierenden Pflanzengesellschaften – dies fördert die ökologische Vielfalt.
Unkräuter anfangs hacken, später ggf. bewusst einzelne Arten (z.B. Brennnessel) stehen lassen – sie sind wichtige Raupenpflanzen für Schmetterlinge.
Bei Rückfragen zur Aussaat oder zur naturnahen Gartengestaltung beraten wir Sie gerne.
Selbstverständlich erhalten Sie eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.