Es sind die
Scheinkonservativen, die in der täglichen politischen Rhetorik vorgeblich
konservative Standpunkte propagiert haben, aber diese so wie ihre Wähler
überall in Europa verraten haben. In Deutschland heißt der prominenteste Fall
des Umfallens Friedrich Merz. Mit dem Erhalt der Schuldenobergrenze, mit dem
Versprechen für eine scharfe Migrationspolitik, einer Law-&-Order-Politik,
bürgerlicher Redlichkeit und einer konservativen Wirtschafts- und Finanzpolitik
hat er die Wähler geködert.
Heute heißt es: Ausgemerzt, er hat seine Wähler verkauft! Es ist vorbei. Der unbeliebteste Kanzler Deutschlands steht für das Ende der Scheinkonservativen in Deutschland wie in Österreich eine ÖVP unter ihrem derzeitigen Statthalter Christian Stocker. In Bayern ist Markus Söder auf dem absteigenden Ast, seinen Bierzeltreden folgt keine konkrete konservative Politik. In Europa macht Ursula von der Leyen gemeinsame Sache mit Linken, Grünen und Sozialisten.
Das Ende der Scheinkonservativen setzte früh ein, nun ist auf allen Ebenen Götterdämmerung angesagt. Mit Giulio Andreotti war das Ende der Christdemokraten in Italien besiegelt, Merz und Söder beerdigen in Deutschland gegenwärtig die Union, in Österreich wird die ÖVP von der Freiheitlichen Partei inhaliert.
Gerald Grosz rechnet mit den
Scheinkonservativen ab, er zeichnet in „Ausgemerzt – Das Ende der
Scheinkonservativen“ das große dramatische Finale der prinzipienlosen Vertreter
des systematischen Wählerverrates im internationalen Abstiegskampf nach. Er skizziert
einzelne Persönlichkeiten von Friedrich Merz über Angela Merkel bis Sebastian
Kurz und Christian Stocker. Und er beschreibt den Erfolg wahrer konservativer
Parteien in Europa.
216 Seiten, Festeinband, gebunden