Wilhelm Loth
Darmstadt 1920 - 1993
Kniender Akt, 1978
Aquarell und Tusche, rechts unten signiert und "10.2.(19)78" datiert
Größe: 60 x 75 cm
Rahmen: 61,5 x 76,5 cm
Guter Zustand
Provenienz: Privatsammlung Darmstadt
Besichtigung und Abholung nach vorheriger Terminvereinbarung gerne möglich
Echtheit wird schriftlich garantiert.
Das Kunstwerk gefällt Ihnen, der Preis aber nicht, dann machen Sie mir doch unter "Preisvorschlag senden" ein faires Angebot.
Wilhelm Loth absolvierte eine Ausbildung zum Vermessungstechniker und
nahm Privatunterricht bei Fritz Schwarzbeck und orientierte sich, da
er Arno Breker und Josef Thorak ablehnte, an Wilhelm
Lehmbruck und Ernst Barlach. 1937 trat er in Briefkontakt mit Käthe
Kollwitz, die ihn ab 1938 darin bestärkte, sich ganz der Bildhauerei zu widmen.
Ab 1940, während des Zweiten Weltkriegs, war er im Arbeits- und
Kriegsdienst tätig und besuchte nebenher die Bildhauerklasse von Toni
Stadler an der Städelschule in Frankfurt. 1946 wurde Loth aus
einer zweijährigen Kriegsgefangenschaft entlassen. 1947 setzte er sein Studium
bei Fritz Schwarzbeck fort und übte im darauffolgenden Jahr eine Lehrtätigkeit
als Assistent an der Technischen Hochschule Darmstadt aus. Loth
engagierte sich für die Neugründung der Darmstädter Sezession, ab 1953 als
ihr Vorsitzender. Von 1958 bis 1986 leitete er als Professor die
Bildhauerklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
1955 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Darmstadt ausgezeichnet,
der seit 1995 die Bezeichnung Wilhelm-Loth-Preis trägt. 1959 erhielt
er ein Stipendium der Villa Massimo. Loth gehörte 1964 zu den Teilnehmern
der documenta III in Kassel. Loth war Mitglied des Deutschen
Künstlerbundes, 1989 als erster Vorsitzender.
Schüler von Loth waren u. a. der Bildhauer Franz
Bernhard, die Bildhauerin Barbara Isabella Bauer-Heusler sowie Jürgen
Goertz, Jörn Kausch, Guido Kucznierz, Ingeborg Maier-Buss, Robert Schad,
Jutta Schwalbach und Elisabeth Wagner
Quelle Wikipedia