Fliegen war der
große Traum des jungen Helmut Gottwald aus dem Sudetenland. Nach ersten
Segelflugerfahrungen in der Flieger-HJ folgte ab 1943 die
Flugzeugführerlaufbahn. Als junger Flugschüler meldete er sich zu einem
Sonderkommando und gelangte über die „Gruppe K III“ schließlich in das mit der
Me 163 ausgerüstete JG 400. „Komet“ oder „Kraftei“ hatte man das
raketengetriebene Fluggerät getauft.
Schließlich wurde er in das JG 26 „Schlageter“ kommandiert, in dem er die Wirren der letzten Kriegstage im Großraum Berlin erlebte und unter anderem für Ritter v. Greim Geleitschutz bis zur Ost-West-Achse flog. Noch auf die Fw 190 D-9 umgeschult, flog er über Norddeutschland noch bis in den Mai 1945 gegen feindliche Ziele.
140 Seiten, mit 75 teils farbigen und seltenen unveröffentlichten Aufnahmen, Dokumenten, Faksimiles, Festeinband, gebunden