Vier Jahre
diente der Klagenfurter Herbert Michner zu Pferde in der Armee und führte
darüber Tagebuch. Im 103. Lebensjahr blickt er zurück auf seine Jugend und
Militärzeit, welche ihn vom Kavallerie Regiment Nr. 11 in Stockerau bis nach
Russland führte. Dort nahm er 1942 am Vorstoß in den Donbogen teil, der für ihn
im Kessel von Stalingrad endete, aus dem er verwundet ausgeflogen wurde. Die
folgenden Kriegsjahre sahen ihn bei der Bandenbekämpfung in der 1. Kosaken Division
auf dem Balkan. Als Ordonnanzoffizier in der Plastun-Brigade „Kononow“ erlebte
er im Mai 1945 die Kapitulation in Kärnten.
294 Seiten, 197 teils farbige Abbildungen, Dokumenten, Faksimiles, Festeinband, gebunden