
Süßholz schmeckt - wie es der Name bereits verrät - außerordentlich süß. Im Vergleich zu herkömmlichem Zucker sogar rund 50-mal süßer. Daher wird Süßholz in der Lebensmittelindustrie gerne als Süßungsmittel oder zum Aromatisieren eingesetzt.
Fast jeder kennt Süßholz zudem in Form von Lakritze, die aus dem Extrakt der Süßholzwurzel hergestellt wird.
erzehrempfehlung: Je nach Bedarf bis zu drei Tassen Tee (entspricht etwa 15 g Süßholz) täglich.
Verwendung in der Küche:
Zur Anwendung als Tee empfehlen wir: 1-2 TL auf eine Tasse kochendes Wasser und eine Ziehzeit von etwa 10 Minuten.
Beheimatet ist das Süßholz im Mittelmeerraum und im mittleren Asien. Heutzutage wird es jedoch auch in weiteren Ländern angebaut, wie z.B. in Spanien oder Russland.
Die mehrjährige Pflanze wächst als Staude an warmen Standorten mit weichen Böden und wird bis zu 1,50 m hoch. Besonders auffällig sind die blau-lila farbigen, schmetterlingsartigen Blüten, die zwischen Juni und Juli aufblühen. Nach dem Verblühen entwickeln sich daraus rötliche Schoten, die die Samen beinhalten.
Bereits in der Antike wurde Süßholz als Heilpflanze genutzt. Seit dem Mittelalter verarbeitete man den klebrigen Süßholz Extrakt zu Lakritztalern und -stangen. Und auch heute noch ist die Herstellung von Lakritze wohl die häufigste und bekannteste Verwendung der Süßholzwurzel.
Auch im Bereich der Magie hatte die Süßholzwurzel schon immer einen festen Platz. So sagt man, dass das Kauen von Süßholz leidenschaftliche Gefühle wecken soll. Wenn es im Beutel mit sich geführt wird, soll es sogar helfen, die Liebe anzuziehen.
WICHTIGER HINWEIS: Wir weisen darauf hin, dass Süßholz nicht bei erhöhtem Blutdruck, Diabetes oder Nierenproblemen sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit zu sich genommen werden sollte.ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-009
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