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Härtere Kupplungsfedern sind das A und O, um den Anzug aus dem Stand und am Berg zu verbessern und bewirken hier wahre Wunder!
Der Roller kuppelt mit härteren Federn erst deutlich später und mit wesentlich höherer Drehzahl ein, weshalb der Roller mit viel mehr "Schwung" anfahren kann.
Besonders Sport-Auspuffanlagen benötigen mehr Drehzahl, als der Originale-Auspuff, um Ihre Leistung voll entfalten zu können und laufen ohne härtere Kupplungsfedern sogar oft schlechter, als der Original-Auspuff. Neben leichteren Variomatikrollen wären auch hier härtere Kupplungsfedern die Lösung!
Sie erhalten hier ein Set mit 3 kompletten Federnsätzen in verschiedenen Härte-Stufen zum perfekten Abstimmen:
- weich = grün
- mittel = blau
- hart = rot
Achtung: Die Federn können ebenfalls in einer anderen Farbausführung ausgeliefert werden:
- weich = schwarz
- mittel = weiß
- hart = blau
Tipp: Die weichen/grünen (bzw. schwarzen) Federn sind bereits deutlich härter als die Originalen und sind meistens die richtige Wahl. Testet also am besten zuerst die weichen/schwarzen Federn und danach bei Bedarf die Härteren.
Hinweis: Diese Federn sind passend für Original-Kupplungen mit 107mm und 3 Backen. Achtung bei Minarelli-Motoren vor Baujahr 1998 (= Yamaha und MBK Roller): Hier wurden teilweise Kupplungen mit nur 2 Backen und 105mm Durchmesser verbaut, bei denen diese Federn nicht benutzt werden können.
Schrauber-Tipps: Härtere Kupplungsfedern sorgen dafür, dass der Motor erst später mit mehr Drehzahl einkuppelt, was einen deutlich verbesserten Anzug aus dem Stand bis ca. 10kmh, sowie am Berg bewirkt.
Erst nach dem Einkuppeln, bzw. ca. 10kmh schaltet die Variomatik dann weiter hoch. Der Anzug könnte ab hier dann mit leichten Variorollen verbessert werden.
Besonders nach dem Kauf einer Sportauspuffanlage werdet Ihr das Leistungsloch aus dem Stand trotzt Abstimmen der Variomatik nur selten ohne härtere Kupplungsfedern beseitigt bekommen.
Ihr könnt also durch tauschen der Federn euren Anzug recht kostengünstig verbessern.
Sportkupplungen sorgen natürlich auch für einen besseren Anzug und können teilweise optimal abgestimmt werden, kosten dafür aber auch wesentlich mehr. Versucht es also zunächst nur mal mit härten Federn, Ihr werdet bestimmt vom Ergebnis positiv überrascht sein. Langfristig lohnt sich dann bei stärkerem Tuning eine verschleißärmere Sportkupplung.
Kurzanleitung Kupplungsfedern tauschen:
- Motordeckel demontieren, auf der rechten Seite seht Ihr dann die Kupplungsglocke. Darunter befindet sich die Kupplung, die fest auf dem Wandler aufgeschraubt ist.
- Kupplungsglocke demontieren. Wir empfehlen euch hierfür einen 2 in 1 Kupplungshalter und Kupplungsschlüssel, oder das 3 in 1 Werkzeug von ODF. Wenn Ihr die Schraube von der Kupplungsglocke demontiert, dann dreht sich auch die gesamte Kupplungsglocke mit, weshalb eine Demontage ohne die oben genannten Werkzeuge fast unmöglich ist. Die Zapfen vom Kupplungswerkzeug steckt man hierfür in die Löcher der Kupplungsglocke, wodurch das ?Mitdrehen? verhindert wird und die Schraube gelöst werden kann.
- Kupplung inkl. Wandler (beides fest verschraubt) von der sogenannten Getriebewelle herunterziehen und danach den Keilriemen abziehen.
- Kupplungsmutter demontieren. Hierfür wird jetzt einfach der Kupplungsschlüssel vom 2 in 1 Werkzeug benutzt.
(3 in 1 Werkzeug von ODF hat ebenfalls einen passenden Schlüssel). Vorsicht: Die Gegendruckfeder dahinter übt starken Druck auf die Kupplung aus, also mit der Hand stark gegen die Kupplung drücken, bevor Ihr die Schraube letztendlich löst, damit euch diese nicht Entgegenspringt.
- Jetzt können die alten Federn entfernt werden. Wir empfehlen euch zum Herausziehen einen Federspanner, welchen Ihr auch zum Einsetzen der neuen Federn braucht. Die Kupplungsfedern sind extrem starr und müssen mit viel Kraft eingezogen werden. Eine Zange rutscht hierbei immer ab und die Zangenflügel stören auch beim letztendlichem Einsetzen/Absetzen der Federn. Am besten befestigt Ihr die Kupplung vorher in einem Spannbock, ansonsten benötigt Ihr höchst wahrscheinlich eine 2. Person, die euch beim Halten hilft. Die 2. Person könnte euch dann auch dabei behilflich sein, die Kupplung auf den Wandler zu montieren. (Gegendruckfeder muss erst mit der Kupplung zurückgedrückt werden, damit Ihr das Gewinde zum Befestigen der Schraube erreicht)
- Abschließend den Keilriemen wieder in die Wandlerscheibe einführen, die gesamte Einheit auf die Getriebewelle schieben und die Kupplungsglocke befestigen. Wenn der Keilriemen zu stramm sitzt und euch etwas beim Aufschieben behindert, dann könnt Ihr auch den Wandler auseinanderdrücken, bzw. die vordere Wandlerscheibe nach vorne ziehen, wodurch der Keilriemen weiter nach unten rutscht und mehr Spielraum schafft.
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