Zwei zusammengehörige Foto AK aus Kufstein in Tirol mit Motiven der berühmten Heldenorgel auf der Festung Kufstein aus den 1930er Jahren.
Karte 1 zeigt einen seltenen Blick in das Innere der Orgelkammer im Bürgerturm. Deutlich zu erkennen sind das hölzerne Gehäuse, zahlreiche Orgelpfeifen sowie die technische Konstruktion der Anlage. Zentral befindet sich das originale Bauschild mit der Aufschrift:
„Heldenorgel erbaut im Jahre 1931 von E. F. Walcker & Cie., Orgelbauanstalt in Ludwigsburg, Württemberg.“
Darunter ist ein weiteres Schild mit Hinweis auf ein Spezialkabel zur Veste 220 adrig, geliefert durch Süddeutsche Kabelwerke Mannheim, erkennbar.
Karte 2 zeigt den Bürgerturm der Festung Kufstein, in dem sich die Pfeifen der Heldenorgel befinden. Im unteren Bereich ist das kleine Gebäude des Heldenorgel Spieltisches zu sehen. Der Spieltisch befindet sich räumlich getrennt von den Orgelpfeifen und steuert das Instrument aus größerer Entfernung.
Die Heldenorgel wurde 1931 von der bekannten Orgelbaufirma E. F. Walcker & Cie. aus Ludwigsburg errichtet. Sie galt über lange Zeit als eine der größten Freiluftorgeln der Welt und wurde zu einem bekannten Wahrzeichen der Festung Kufstein.
Eine Besonderheit der Anlage liegt in der räumlichen Trennung von Spieltisch und Pfeifen. Durch die Entfernung zwischen dem Organisten und dem hoch im Turm befindlichen Instrument entsteht eine hörbare Verzögerung des Schalls.
Auf beiden Rückseiten befindet sich der violette Souvenirstempel:
„Heldenorgel Kufstein“
Als Verlag ist angegeben:
Verlag Photohaus Seissl, Kufstein
Die beiden Karten tragen unterschiedliche Nummern und gehören offensichtlich zu einer Bildserie über die Heldenorgel und Festung Kufstein.
Interessantes zusammengehöriges Konvolut mit Bezug zu Kufstein, Tirol, Festung Kufstein, Heldenorgel, Bürgerturm, E. F. Walcker & Cie., Ludwigsburg, Orgelbau, Photohaus Seissl Kufstein und den 1930er Jahren.