Cortaderia selloana 'Pumila' – das Zwerg-Pampasgras 'Pumila'

Zwerg-Pampasgras · 11 × 11 cm Topf · 1 Pflanze

Die halbe Höhe, dieselbe Wirkung: cremeweiße Wedel auf 120 bis 150 cm. Die Sorte, die auch in einen normalen Garten passt.

  • Nur 120–150 cm – passt in kleine Gärten
  • Dichte, aufrecht stehende cremeweiße Wedel
  • Kübeltauglich ab etwa 30 Litern
  • Winterhart – im Herbst den Schopf zusammenbinden
  • Lieferung als Jungpflanze im 11 × 11 cm Topf

Die Bilder zeigen überwiegend ausgewachsene Exemplare. Gezogen in unserer Gärtnerei in Goch am Niederrhein, in 3. Generation.

Staudenbetrieb in 3. GenerationFrische Gärtnerqualität direkt vom Feld

Cortaderia selloana 'Pumila' – Pampasgras für kleine Gärten

Zwerg-Pampasgras · 11 × 11 cm Topf (1 Liter) · 1 Pflanze

Zwerg-Pampasgras 'Pumila' als Horst
Ein ausgewachsener Horst: cremeweiße Wedel auf gut anderthalb Metern.

Was das Zwerg-Pampasgras 'Pumila' ausmacht

Das Problem mit Pampasgras ist meistens die Größe. Zweieinhalb Meter hoch und zwei Meter breit passen in die wenigsten Gärten – und dann steht die Pflanze nach drei Jahren im Weg.

'Pumila' löst das: 120 bis 150 cm mit Wedeln, ein Horst von knapp einem Meter. Die Wedel sind dabei nicht kleiner geworden, sondern stehen nur tiefer – und weil sie aufrechter stehen als bei den großen Sorten, wirkt die Pflanze dichter.

Sie ist die meistgesuchte der kleinen Sorten: "Cortaderia selloana pumila" und "Pampasgras pumila" zusammen liegen bei fast 900 Anfragen im Monat.

'Pumila' im Beet
Im Beet zwischen Gehölzen – die Sorte bleibt deutlich unter den großen.
Aufrechte Wedel von Pumila
Die Wedel stehen straffer als bei den großen Sorten.

Fünf Gründe für diese Sorte

  1. Die passende Größe. 120 bis 150 cm – die Wirkung von Pampasgras ohne den Platzbedarf.
  2. Aufrechte Wedel. Stehen straffer als bei den großen Sorten, dadurch dichter wirkend.
  3. Kübeltauglich. Ab etwa 30 Litern Gefäßvolumen dauerhaft möglich.
  4. Standfest. Kürzere Halme legen sich bei Wind weniger leicht.
  5. Gleiche Pflege. So unkompliziert wie die großen Sorten – Sonne, durchlässiger Boden.
Pumila in einer Gräserpflanzung
Zwischen anderen Gräsern behauptet sich die Sorte gut.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Cortaderia selloana 'Pumila'
Deutscher Name
Zwerg-Pampasgras, Kleines Pampasgras
Topfgröße
11 × 11 cm Topf (1 Liter)
Höhe mit Wedeln
120–150 cm
Breite
90–120 cm
Pflanzabstand
70–80 cm
Wedelfarbe
Cremeweiß, dicht und aufrecht
Blütezeit
August bis Oktober, die Wedel halten bis in den Winter
Laub
Wintergrün – im Frühjahr Rückschnitt
Verwendung
Beet, Kübel, kleiner Garten
Standort
Vollsonnig – Halbschatten kostet Wedel
Boden
Durchlässig, eher mager, mäßig trocken bis frisch – keine Staunässe
Wasserbedarf
Gering – eingewachsen trockenheitsverträglich
Winterhärte
Frosthart bis −15 °C
Rückschnitt
Februar bis März, nicht im Herbst
Pflegeaufwand
Gering

Pflege

Standort

Vollsonnig, gern windgeschützt. Entscheidend ist weniger die Wärme als der Boden: Er muss Wasser wegleiten. Auf schwerem Lehm die Pflanzstelle großzügig mit Sand oder Splitt auflockern oder leicht erhöht pflanzen. Im Halbschatten wächst die Pflanze zwar, blüht aber deutlich schwächer.

Boden

Durchlässig und eher mager. Zu viel Nährstoff bringt weiches, langes Laub und wenig Wedel. Beim Pflanzen das Loch doppelt so breit wie den Ballen ausheben und bei schwerem Boden eine Handvoll Kies oder Splitt untermischen – das ist wichtiger als jede Düngung.

Bewässerung

Im Pflanzjahr regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewachsen ist. Danach kommt Pampasgras mit Trockenheit gut zurecht und braucht nur in langen Hitzeperioden Wasser. Im Kübel bleibt der Bedarf dauerhaft hoch. Was die Pflanze nicht verträgt, ist stehendes Wasser – im Sommer wie im Winter.

Düngung

Eine Gabe Kompost oder Hornspäne im April reicht. Pampasgras auf mageren, durchlässigen Böden blüht oft besser als überdüngtes – zu viel Stickstoff bringt weiches Laub statt Wedel. Nach Ende Juni nicht mehr düngen.

Rückschnitt

Im Februar oder März handbreit über dem Boden zurückschneiden, kurz vor dem Neuaustrieb. Nicht im Herbst: Das alte Laub schützt den Horst über den Winter, und die stehenden Wedel sind bei Raureif der schönste Anblick des ganzen Gartenjahres. Handschuhe anziehen – die Blattränder sind scharf.

Überwinterung

Im Herbst das Laub oben locker zusammenbinden, damit kein Regenwasser ins Herz des Horstes läuft. Das ist der wichtigste Handgriff des Jahres. In rauen Lagen und in den ersten beiden Wintern zusätzlich den Fuß rundherum mit Reisig abdecken – aber kein Mulch mitten auf den Horst, das hält die Nässe fest. Im Kübel gehört das Gefäß an eine geschützte Wand, auf Füße und in Vlies gewickelt.

'Pumila' vor einer Wand
Vor dunklem Hintergrund kommen die hellen Wedel besonders zur Geltung.
Wedel gegen den Himmel
Die cremeweiße Rispe von unten gesehen.

Im Garten verwenden

  • Vorgarten und kleiner Garten: dort, wo die großen Sorten zu viel wären.
  • Kübel auf der Terrasse: ab etwa 30 Litern, mit Abzugsloch.
  • Beetmitte: als Struktur zwischen Stauden, Abstand 70–80 cm.
  • Kiesgarten: mit Lavendel, Sedum und niedrigen Gräsern.
  • Niedrige Reihe: als lockere Abgrenzung statt einer Hecke.
Pumila an einem offenen Standort
Auch an windigen Lagen bleibt die Sorte standfest.

Ehrlich gesagt: Das solltest du vorher wissen

  • Du bekommst keine fertige Pflanze. Geliefert wird eine Jungpflanze im 11 × 11 cm Topf (1 Liter). Bis daraus der Horst auf unseren Bildern wird, vergehen zwei bis drei Jahre. Der Vorteil: Jungpflanzen wachsen zuverlässig an, und bei mehreren Pflanzen ist der Preisunterschied zu Containerware erheblich.
  • Im ersten Jahr kommen kaum Wedel. Die Pflanze steckt ihre Kraft zunächst in die Wurzel. Einzelne Wedel können schon im Pflanzjahr erscheinen, der volle Flor kommt ab dem zweiten, meist dritten Standjahr. Wer im September eine Pflanze kauft, weil er die Wedel gesehen hat, sollte das wissen – die Wedel auf unseren Bildern gehören zu ausgewachsenen Exemplaren.
  • Nicht die Kälte bringt Pampasgras um, sondern die Nässe. Der Horst wächst trichterförmig. Läuft im Winter Regenwasser hinein und steht dort auf gefrorenem Boden, fault das Herz – und im Frühjahr treibt nichts mehr durch. Deshalb im Herbst das Laub oben locker zusammenbinden, so dass das Wasser außen abläuft. Das ist die eine Maßnahme, die wirklich zählt, und sie kostet fünf Minuten.
  • Mulch direkt auf dem Horst ist keine gute Idee. Eine Mulch- oder Laubschicht hält Feuchtigkeit fest – genau das, was Pampasgras im Winter nicht braucht. In rauen Lagen deckt man den Fuß rundherum mit Reisig ab, nicht die Mitte des Horstes.
  • Nicht im Herbst schneiden. Das alte Laub ist der Winterschutz, und die stehenden Wedel sind bei Raureif das Schönste, was der Garten im Januar zu bieten hat. Geschnitten wird im Februar oder März, handbreit über dem Boden, kurz vor dem Neuaustrieb.
  • Die Blattränder schneiden. Pampasgrasblätter haben feine Sägezähne an der Kante und ziehen bei unachtsamem Hineingreifen saubere Schnitte. Beim Rückschnitt Handschuhe und langärmelig arbeiten. Direkt neben einem Spielplatz oder einem schmalen Durchgang würden wir die Pflanze nicht setzen.
  • Wintergrün, nicht immergrün. Das Laub bleibt über den Winter stehen und ist dann strohfarben bis graugrün – schön, aber nicht frisch grün. Im Frühjahr wird alles heruntergeschnitten und die Pflanze treibt neu durch. Wer eine ganzjährig grüne Pflanze sucht, ist bei einem immergrünen Gehölz besser aufgehoben.
  • Der Kübel ist hier die naheliegende Verwendung. Kleine Pampasgräser sind das einzige Pampasgras, das im Topf wirklich Sinn ergibt: Die großen Sorten sprengen jedes Gefäß, diese hier bleiben in einer Größe, die man noch bewegen kann. Gefäß ab etwa 30 Litern, Abzugsloch und Drainage sind Pflicht.

Häufige Fragen

Wann blüht die Pflanze zum ersten Mal?

Der volle Flor kommt ab dem zweiten, meist dritten Standjahr. Im Pflanzjahr baut die Pflanze zuerst die Wurzel auf; einzelne Wedel sind möglich, aber nicht die Regel. Aus dem 5-Liter-Topf geht es schneller als aus dem 1-Liter-Topf, weil die Pflanze dort schon zwei Jahre älter ist.

Was ist der Unterschied zu 'Tiny Pampa'?

'Pumila' wird 120 bis 150 cm hoch, 'Tiny Pampa' nur 60 bis 70 cm. 'Tiny Pampa' ist eine Mutation von 'Pumila' und damit die noch kleinere Variante. Für ein Beet nimm 'Pumila', für einen Balkonkasten oder ein kleines Gefäß 'Tiny Pampa'.

Braucht Pampasgras Winterschutz?

Eingewachsen im durchlässigen Boden meist nicht. Was in jedem Fall hilft: im Herbst das Laub oben locker zusammenbinden, damit kein Wasser ins Herz des Horstes läuft. In rauen Lagen und in den ersten beiden Wintern zusätzlich den Fuß rundherum mit Reisig abdecken. Auf schwerem, im Winter nassem Boden ist die Pflanze auch mit Schutz gefährdet – dort lieber leicht erhöht pflanzen und die Pflanzstelle mit Kies oder Splitt auflockern.

Wann und wie schneide ich Pampasgras?

Im Februar oder März, kurz vor dem Neuaustrieb, handbreit über dem Boden. Nicht im Herbst – das alte Laub schützt den Horst über den Winter. Handschuhe anziehen, die Blattränder sind scharf. Eine Heckenschere oder eine kräftige Gartenschere reicht; bei großen, alten Horsten ist eine Astschere oder ein Freischneider bequemer.

Welchen Standort braucht Pampasgras?

Volle Sonne und einen Boden, der Wasser wegleitet. Halbschatten geht, kostet aber Wedel. Auf schwerem Lehm die Pflanzstelle großzügig mit Sand oder Splitt auflockern oder leicht erhöht pflanzen. Windgeschützt ist von Vorteil – die hohen Wedel legen sich bei Sturm um.

Geht Pampasgras im Kübel?

Ja, mit zwei Bedingungen. Das Gefäß muss groß genug sein und ein Abzugsloch haben, und im Sommer muss regelmäßig gegossen werden – ein Kübel trocknet an heißen Tagen innerhalb eines Tages aus. Im Winter friert der Ballen im Topf komplett durch; das Gefäß gehört deshalb an eine geschützte Hauswand, auf Füße und in Vlies oder Jute gewickelt, und darf nicht in einer Wasserlache stehen.

Wie groß ist die Pflanze bei Lieferung?

Es ist eine Jungpflanze im 11 × 11 cm Topf (1 Liter). Eine Lieferhöhe geben wir nicht an, weil sie je nach Partie und Jahreszeit schwankt.


Fazit

'Pumila' ist das Pampasgras für normale Gärten: die halbe Höhe der großen Sorten, dieselben Wedel, derselbe geringe Pflegeaufwand.

Wenn du wirklich zweieinhalb Meter willst, nimm 'White' oder 'Rosea'. Für alles andere ist diese hier die vernünftigere Wahl.


Zu den Produktbildern

Ein Teil unserer Bilder zeigt ausgewachsene Pflanzen, damit du siehst, was aus der Pflanze wird. Die Liefergröße steht im Artikeltext – bis zum Zustand auf diesen Fotos vergehen mehrere Jahre.

So kommt die Pflanze bei dir an

Pflanzen sind lebende Ware. Nach dem Transport kann der Ballen trocken sein, einzelne Blätter können gelitten haben – beides gleicht sich schnell wieder aus. Bitte das Paket gleich öffnen, die Pflanzen herausnehmen, bei trockenem Ballen gründlich wässern und zeitnah pflanzen oder eintopfen.

Aus unserer Gärtnerei

Staudengärtnerei in Goch am unteren Niederrhein, 1963 von Heinz Gänge gegründet und heute in dritter Generation geführt. Auf rund 3,5 Hektar ziehen wir Stauden, Gräser, Farne, Gehölze und Bambus, überwiegend im Freiland und ohne Kunstlicht und Heizung. Diese Pflanzen kommen direkt vom Erzeuger, ohne Zwischenhandel und ohne Zwischenlager.

Verpackung und Versand

Alle Pflanzen wachsen bei uns auf und werden vor dem Verkauf in Freilandquartieren abgehärtet. Verpackt wird erst am tatsächlichen Versandtag, nicht schon am Tag der Etikettenerstellung – so stehen die Pflanzen keine zusätzlichen Tage im Karton. Versand mit DHL, Sendungsverfolgung inbegriffen.

Alle Pflanzen im eBay-Shop ansehen