Ruhende Diana.
Originale, Duotone-Offsetlithographie von 1939.
Nach dem Originalgemälde von Professor Nobertine Breßlern-Roth.
Größe 216 x 170 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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Geboren am 13. November 1891 in Graz, gestorben am 30. November 1978 ebenda. Leben Norbertine Roth wuchs in Graz, in der Klosterwiesgasse auf. Ihre Mutter Aloisia Roth war die Tochter eines Reitschulbesitzers aus Wien-Leopoldstadt. Norbertines künstlerische Begabung wurde bereits in der Volksschule von ihrem Lehrer erkannt, der sich dafür einsetzte, dass sie von 1907 an am Zeichen- und Malunterricht der steirischen Landeskunstschule unter deren Leiter Alfred Schrötter unentgeltlich teilnehmen durfte. Während der Sommermonate der Jahre 1909 und 1910 besuchte sie die Tiermalschule in Dachau bei München unter Hans von Hayek. 1911 verließ Norbertine Roth Graz, um bei Professor Ferdinand Schmutzer an der Wiener Kunstakademie zu studieren. Auch Schmutzer war vom Talent der jungen Künstlerin so beeindruckt, dass er sie bereits nach einem Jahr in sein Atelier an der Akademie aufnahm, obwohl Frauen erstmals 1921 offiziell an der Wiener Kunstakademie studieren durften. Bereits 1912 erhielt sie als erste Ehrung von ihrer Heimatstadt die Silbermedaille der Stadt Graz. Nach einer erfolgreichen Ausstellung in der Wiener Secession 1916 kehrte sie nach Graz zurück, um sich als freischaffende Künstlerin niederzulassen. Mit der ersten „Norbertine Roth Sonderausstellung“ (1918), zeitgleich mit dem Ende des Ersten Weltkrieges, konnte sie sich in Graz, ihrer Heimatstadt, über großen Erfolg erfreuen. 1918 heiratete sie Georg Ritter von Bresslern († 1952). In den 1920er Jahren beschäftigte sie sich als eine der ersten Frauen intensiv mit dem neuartigen drucktechnischen Verfahren des Linolschnittes. Von 1921 bis 1952 schuf sie in dieser Technik zahlreiche Tierdarstellungen. Sie hatte ihr Atelier in der Langegasse 26 in Graz, wo man jetzt eine Gedenktafel an der Hausfront sehen kann. 1928 unternahm Bresslern-Roth eine Nordafrikareise, welche sie zu zahlreichen Tierdarstellungen veranlasste, die teilweise den Charakter von Studien aufweisen. Später holte sie sich weitere Anregungen in europäischen Tierparks. Daneben illustrierte sie auch Kinderbücher und schuf Gobelins und Stoßzahnminiaturen. 1932 erhielt Norbertine von Bresslern-Roth den „Professorentitel“ verliehen. Während der NS-Zeit blieb sie mit ihrem Mann zusammen, der unter der NS-Gesetzgebung als „Halbjude“ eingestuft war. 1951 wurde sie Ehrenpräsidentin des 1946 wiedergenehmigten Steirischen Kunstvereins. Wirken Norbertine von Bresslern-Roth gilt weltweit als bedeutende Tiermalerin, vor allem aufgrund ihrer späteren Werke, die weniger studien- als vielmehr künstlerischen Charakter aufweisen. Mit ihren Linolschnitten positionierte sie sich im internationalen Kunstgeschehen. Sie erreichte mit ihren Darstellungen auch eine große Breitenwirkung. 1952 wurde eine Ausstellung ihrer Werke in Graz von 10.000 Personen besucht. Werke von Bresslern-Roth sind unter anderen im Besitz der Neuen Galerie Graz und der Sammlung der Landeshauptstadt Graz. Bresslern-Roths Gemälde Die Störche war im Besitz des Zeitungsherausgebers Hans Dichand. Werke (Auswahl) Gemälde: Sterbender, von Pfeilen durchbohrter Löwe (ca. 1928) Schneeleopard (1939) Verfolgung (1941) Grafiken: Windhunde (1925) Blaukehlchen (1922) Leopardenjagd (1927) Kinderbücher: Im Zoo (1944) ABC (Graz, Kienreich, 1946) Die Wiese (1948) Professor Wüsstegern (Kinderbuchreihe, 1943/44) Heini und Anneli (Schweizerfibel) Auszeichnungen (Auswahl) 1912: Silber-Medaille der Stadt Graz 1921: Österreichischer Staatspreis 1922: Gold-Medaille der Stadt Graz 1934: Ehrenpreis der Stadt Wien 1936: Österreichischer Staatspreis 1971: Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst 1972: Ehrenring der Landeshauptstadt Graz Ausstellungen Von 26. Oktober 2016 bis 17. April 2017 wurde in der Neuen Galerie Graz des Universalmuseum Joanneum eine umfassende Retrospektive über das Werk der Künstlerin gezeigt. Diana (auch: Jana) war in der römischen Mythologie die Göttin des Mondes (und damit Gegenstück von Ianus) und der Fruchtbarkeit, Beschützerin der Frauen und Mädchen. Sie war Helferin bei der Niederkunft, hatte jedoch auch Züge einer Todesgöttin. Sie war Jupiters Verbindung mit Latona entsprungen, und war die Schwester des Apollo. Sie blieb Jungfrau und vermählte sich nicht. Später wurde sie der griechischen Artemis angeglichen und so auch zur Göttin der Jagd. Im Mittelalter verwandelte sich das Bild der Diana: Sie wurde als Göttin der Hexen angesehen und damit als weibliche Seite des Teufels. So soll Diana in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mit dem Teufel Unzucht betrieben haben. Aus solchen Mythen entstanden viele Vorurteile während der Zeit der Hexenverfolgung. Ursprung des Diana-Kultes in Ephesos Um 1398 v. Chr. wurde in Ephesos für ein der Legende nach vom Himmel gefallenes weibliches Götterbild ein kleiner Tempel geschaffen. Man nimmt an, dass der Kult um dieses Götterbild der Kult um die phrygische Fruchtbarkeitsgöttin Kybele ist. Angeblich wurde die Göttin in Ephesos zu Beginn von Amazonen verehrt, die auch die ersten kleinen Tempelanlagen bauten. In Ephesos gründete sich daraus der Kult der Göttin Artemis. Die Stadt erblühte zu einer der reichsten Städte der damaligen Zeit. König Kroisos finanzierte den Tempelbau. Das Artemision zählt in einigen Auflistungen zu den so genannten Sieben Weltwundern der Antike. Das nach einer Brandstiftung (siehe Herostratos) wieder hergestellte Tempelgebäude wurde später von Goten und anderen Christen zerstört. Unter der Herrschaft des Imperium Romanums in Ephesos (ca. 133 n. Chr.) wurde aus der griechischen Artemis die römische Diana (die "Diana der Epheser").