Sagina subulata 'Aurea' – Gold-Sternmoos

Gold-Sternmoos · 9 × 9 cm Topf · 50 Pflanzen

Dieselbe Pflanze wie das grüne Sternmoos, nur in Goldgelb: ein flacher, moosartiger Teppich, der eine Fläche oder eine Fuge hell aufleuchten lässt.

  • Blattfarbe: Goldgelb bis leuchtend gelbgrün, feinnadelig
  • Blüte: kleine weiße Sterne, Mai bis Juli
  • Nur 2–5 cm hoch, bis 30 cm breit, teppichbildend
  • Sonnig bis halbschattig, gleichmäßig feucht – nicht für trockene Lagen
  • Immergrün, trittverträglich, frosthart bis −20 °C

Die Bilder zeigen überwiegend ausgewachsene Exemplare. Gezogen in unserer Gärtnerei in Goch am Niederrhein, in 3. Generation.

Staudenbetrieb in 3. GenerationFrische Gärtnerqualität direkt vom Feld

Sagina subulata 'Aurea' – goldgelbes Sternmoos für Fugen und helle Akzente

Gold-Sternmoos · 9 × 9 cm Topf (0,5 Liter) · 50 Pflanzen

Sternmoos Aurea als geschlossene Fläche
Ein eingewachsener Teppich: ein leuchtend goldgelber, moosartiger Teppich.

Was Gold-Sternmoos ausmacht

'Aurea' ist die goldlaubige Auslese von Sagina subulata. Der Farbton reicht je nach Licht von leuchtendem Gelbgrün bis fast Goldgelb, und weil die Pflanze flächig wächst, wirkt das aus einigen Metern wie ein heller Fleck im Beet – der Grund, warum sie gerne vor dunkellaubigen Stauden, dunklem Kies oder Naturstein gesetzt wird. Im Mai und Juni kommen die weißen Blüten dazu, die auf dem goldenen Laub deutlich stärker wirken als auf dem grünen.

Ansonsten gilt alles, was für die Art gilt: zwei bis fünf Zentimeter hoch, bis 30 cm breit, immergrün, trittverträglich, frosthart bis −20 °C – und mit einem echten Wasserbedarf.

Gold-Sternmoos mit aufgewölbten Polstern
Auch hier gut zu sehen: Der Teppich wächst übereinander und wirft mit den Jahren Hügel. Im Frühjahr abtragen und nachpflanzen.
Gold-Sternmoos im Kiesbeet neben grünerem Laub
Rechts das goldgelbe Laub, links deutlich grüner – der Unterschied kommt vom Licht, nicht von der Sorte.

Vier Gründe für diese Pflanze

  1. Goldgelbes Laub das ganze Jahr. Ein heller Fleck, der ohne Blüte funktioniert.
  2. Starker Kontrast zu dunklem Stein und Laub. Vor Basalt, dunklem Kies oder rotlaubigen Stauden am wirkungsvollsten.
  3. Weiße Blüte auf Gold. Der Kontrast ist deutlich stärker als beim grünen Sternmoos.
  4. Nur 2 bis 5 cm hoch. Wie die Art: flach genug für Fuge, Platte und Grabfläche.
Sternmoos Aurea zwischen Trittplatten
Der klassische Platz: in der Fuge und zwischen Platten, wo man gelegentlich darüber geht.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Sagina subulata 'Aurea'
Deutscher Name
Gold-Sternmoos
Topfgröße
9 × 9 cm Topf (0,5 Liter)
Höhe
2–5 cm
Breite
Bis 30 cm
Blattfarbe
Goldgelb bis leuchtend gelbgrün, feinnadelig
Blüte
Kleine weiße Blüten (Mai bis Juli)
Pflanzabstand
25 bis 30 cm (12 bis 16 Pflanzen pro m²)
Wuchsform
Teppichbildend, flach, dicht
Standort
Sonnig bis halbschattig
Boden
Durchlässig, humos, frisch bis mäßig feucht.
Wasserbedarf
Mittel
Winterhärte
Frosthart bis −20 °C
Rückschnitt
Aufgewölbte Stellen im Frühjahr abtragen
Pflegeaufwand
Gering

Pflege

Standort

Sonnig bis halbschattig. In voller Sonne wächst der Teppich kompakter, braucht dafür aber mehr Wasser; im Halbschatten bleibt er frischer und dichter. Volle Mittagssonne auf trockenem Boden ist die eine Kombination, die diese Pflanze nicht mag.

Boden

Durchlässig und humos. Durchlässig, humos, frisch bis mäßig feucht. Ein leicht saurer Boden ist optimal. Auf verdichtetem Lehm gehört Sand in den Oberboden – Staunässe im Winter ist die häufigste Ausfallursache.

Bewässerung

Das ist der Punkt, an dem sich Sternmoos von den anderen Polsterpflanzen unterscheidet: Es braucht gleichmäßige Feuchte. Im Pflanzjahr regelmäßig gießen, danach in trockenen Wochen weiter – besonders in Fugen und flachen Gefäßen, wo der Ballen schnell austrocknet.

Düngung

Eine leichte Gabe Kompost oder organischer Dünger im Frühjahr reicht. Sternmoos ist keine Hungerpflanze wie Thymian – es verträgt und braucht etwas mehr, weil es die Fläche geschlossen halten muss. Überdüngen bringt trotzdem nichts.

Rückschnitt

Kein klassischer Rückschnitt. Einmal im Frühjahr die aufgewölbten Stellen flach abtragen oder ausstechen, die Fläche andrücken und Lücken nachpflanzen. Das hält den Teppich eben.

Überwinterung

Im Beet ohne Abdeckung. Nach einem harten Winter kann das Laub stellenweise braun einziehen und treibt im Frühjahr wieder durch. In rauen Lagen hilft eine dünne Laubschicht – dünn, sonst fault der Teppich darunter.

Gold-Sternmoos an einem Holzsteg
Als Kante entlang eines Weges: flach, hell und trittverträglich.
Sternmoos Aurea – weitere Ansicht
Dieselbe Sorte in einer anderen Situation und bei anderem Licht.

Im Garten verwenden

  • Pflasterfugen und zwischen Trittplatten Der Platz, für den diese Pflanze am häufigsten gekauft wird: ein weicher, moosartiger Teppich in der Fuge.
  • Kleine Fläche statt Rasen Vorgarten, Innenhof, Fläche um einen Sitzplatz – überall dort, wo nicht gespielt wird.
  • Grabbepflanzung Flach, immergrün und gleichmäßig – eine der meistgenutzten Pflanzen für die Grabfläche.
  • Steingarten, Schale und Dachbegrünung Auch mit dünner Substratschicht kommt sie zurecht, solange sie nicht austrocknet.
Sternmoos Aurea – weitere Ansicht
Noch eine Aufnahme derselben Sorte.

Ehrlich gesagt: Das solltest du vorher wissen

  • Was du bekommst. Eine kräftige, im Freiland abgehärtete Jungpflanze im 9 × 9 cm Topf, kein fertiges Rasenstück. Der Topfballen deckt etwa eine Handfläche; die Fläche schließt sich über ein bis zwei Saisons.
  • Ab 50 Stück kommt Pflanzware, keine fertige Fläche. Große Stückzahlen liefern wir als Jungpflanzen im 9x9-Topf, dicht gepackt in Trays. Bereite die Fläche vorher vor – unkrautfrei, gelockert, eben – und plane einen Tag zum Pflanzen ein. 150 Stück decken bei 12 bis 16 Pflanzen pro Quadratmeter rund 9 bis 12 Quadratmeter. Bitte nicht wochenlang im Karton stehen lassen.
  • Ohne Sonne ist das Gold weg. Die Farbe entsteht im Licht. In voller Sonne ist das Laub goldgelb, im Halbschatten gelbgrün, im Schatten schlicht grün – dann sieht die Pflanze aus wie die normale Art. Wer die Farbe will, muss ihr den hellen Platz geben. Auf einem unserer Fotos steht deutlich grüneres Laub direkt neben goldenem.
  • Sternmoos ist kein Moos. Sagina subulata ist ein Nelkengewächs – mit richtigen Wurzeln, Blättchen und weißen Blüten. Sie sieht nur aus wie Moos, daher der Name. Das ist wichtig für den Standort: Echtes Moos will Schatten, sauren Boden und Nässe. Sternmoos will Sonne bis Halbschatten, normalen durchlässigen Gartenboden und gleichmäßige Feuchte. Wer sie wie Moos behandelt, verliert sie.
  • Nach zwei bis drei Jahren wirft der Teppich Hügel – das gehört dazu. Sternmoos wächst übereinander, statt sich nur auszubreiten. Die Fläche wölbt sich zu Buckeln auf, und in der Mitte der Buckel stirbt sie manchmal ab. Auf zwei unserer eigenen Fotos ist das gut zu sehen. Das ist kein Krankheitsbild, sondern das normale Verhalten der Art. Gegenmittel im Frühjahr: die aufgewölbten Stellen flach abschneiden oder herausstechen, die Fläche andrücken und Lücken mit einem Stück aus dem Rand nachpflanzen. Einmal im Jahr zehn Minuten – dann bleibt die Fläche eben.
  • Von allen Polsterpflanzen in unserem Sortiment ist das die durstigste. Thymian und Polster-Phlox kommen nach dem Anwachsen ohne Gießen aus. Sternmoos nicht: Es braucht gleichmäßige Feuchte, sonst bekommt es braune Stellen. In einer vollsonnigen, trockenen Lage oder in einer flachen Pflasterfuge muss im Sommer gegossen werden. Wer eine Fläche will, die man nie anfassen muss, nimmt Thymian.
  • Braune Stellen kommen von zwei Seiten. Zu trocken ist die häufigere Ursache – dann trocknet der Teppich stellenweise aus und wird strohig. Die zweite ist Hitze plus Staunässe: Wenn Wasser im dichten Polster steht und die Sonne draufbrennt, fault es von innen. Beides wächst sich in der Regel wieder aus, wenn die Ursache weg ist; große kahle Flecken schneidet man heraus und pflanzt nach.
  • "Trittfest" heißt hier: gelegentlich, und weniger als bei Thymian. Sternmoos verträgt den Weg zur Haustür und Schritte zwischen Trittplatten. Es verträgt keinen Rasenverkehr, kein Spielen und keine Gartenmöbel, die den ganzen Sommer daraufstehen. Als Rasenersatz funktioniert es auf kleinen, dekorativen Flächen – nicht auf der Familienwiese.
  • Gleichmäßig feucht ja, staunass nein. Das ist der schmale Grat bei dieser Pflanze. Der Boden soll nie ganz austrocknen, aber es darf auch kein Wasser stehen. Auf verdichtetem Lehm oder in einer Senke fällt sie im Winter aus; dort gehört Sand in den Oberboden.
  • Eine Pflanze deckt am Ende rund 30 cm – im ersten Jahr weniger. Für eine geschlossene, rasenähnliche Fläche rechnest du mit 12 bis 16 Pflanzen pro Quadratmeter. 150 Stück decken damit rund 9 bis 12 Quadratmeter. Bis die Fläche wirklich zu ist, vergeht eine bis zwei Saisons, und in dieser Zeit muss zwischen den Pflanzen von Hand gejätet werden.
  • Unkraut im fertigen Teppich bekommt man kaum wieder heraus. Bei zwei bis fünf Zentimetern Höhe lässt sich nichts mehr jäten, ohne die Fläche aufzureißen. Die Fläche muss vor dem Pflanzen gründlich sauber sein – vor allem frei von Quecke und Giersch – und im ersten Jahr regelmäßig durchgesehen werden.
  • Frosthart bis −20 °C – weniger als die meisten anderen Polsterpflanzen. Die Zahl gilt für eine eingewachsene Pflanze im durchlässigen Boden. In einem harten Winter kann das Laub stellenweise braun einziehen; im Frühjahr treibt die Fläche in der Regel wieder durch. In rauen Lagen hilft eine dünne Laubschicht – aber wirklich dünn, sonst fault es darunter.

Häufige Fragen

Warum wird die Fläche mit den Jahren buckelig?

Weil Sternmoos übereinander weiterwächst. Nach zwei bis drei Jahren wölbt sich der Teppich zu Hügeln auf. Im Frühjahr die erhöhten Stellen flach abschneiden oder ausstechen, die Fläche andrücken und Lücken nachpflanzen – dann ist sie wieder eben. Das ist normal und kein Zeichen für eine Krankheit.

Ist Sternmoos wirklich ein Moos?

Nein. Sagina subulata ist ein Nelkengewächs und nur optisch ein Moos-Doppelgänger. Sie hat Wurzeln, Blättchen und weiße Blüten. Für die Praxis heißt das: Sie will Sonne bis Halbschatten und normalen Gartenboden, nicht den sauren Schattenplatz, an dem echtes Moos wächst.

Wie viele Pflanzen brauche ich pro Quadratmeter?

Für eine geschlossene, rasenähnliche Fläche rechne mit 12 bis 16 Pflanzen pro Quadratmeter bei einem Abstand von 25 bis 30 cm. 150 Stück decken damit rund 9 bis 12 Quadratmeter, 100 Stück rund 6 bis 8, 50 Stück rund 3 bis 4. Enger gepflanzt schließt die Fläche eine Saison früher.

Warum bekommt mein Sternmoos braune Stellen?

Meistens war es zu trocken. Sternmoos braucht gleichmäßige Feuchte und ist unter allen Polsterpflanzen die durstigste. Die zweite Ursache ist Hitze bei gleichzeitiger Staunässe – dann fault es von innen. Kleine Stellen wachsen wieder zu, große schneidet man heraus und pflanzt nach.

Kann ich es als Rasenersatz nehmen?

Auf kleinen, dekorativen Flächen ja – Vorgarten, Innenhof, Fläche zwischen Trittplatten. Für eine Fläche, auf der gespielt oder täglich gelaufen wird, ist es nicht gemacht. Und es ist kein pflegefreier Rasenersatz: gießen im Sommer, Hügel abtragen im Frühjahr.

Geht es in Pflasterfugen?

Ja, das ist einer seiner besten Plätze – der weiche, moosartige Teppich in der Fuge ist genau der Effekt, für den die Pflanze gekauft wird. Wichtig: In einer flachen Fuge trocknet sie schnell aus, dort muss im Sommer gegossen werden. Fünf bis zehn Zentimeter Substrattiefe sind gut.

Eignet es sich für die Grabbepflanzung?

Ja, und dafür wird es viel verwendet: flach, immergrün, gleichmäßig, ganzjährig gepflegt aussehend. Zwei Dinge gehören dazu: In einem trockenen Sommer muss gegossen werden, und im Frühjahr werden die aufgewölbten Stellen abgetragen.

Braucht es Winterschutz?

Im Beet in der Regel nicht. Frosthart ist es bis etwa −20 °C, also etwas empfindlicher als Thymian oder Polster-Phlox. In rauen Lagen kann eine dünne Laubschicht helfen – dünn, sonst fault der Teppich darunter.


Fazit

Wenn eine Fläche hell werden soll, ohne dass etwas blüht, ist das die Pflanze.

Im Schatten verliert sie das Gold – dort ist das grüne Sternmoos die ehrlichere Wahl.


Zu den Produktbildern

Ein Teil unserer Bilder zeigt ausgewachsene Flächen, damit du siehst, was aus der Pflanze wird. Die Liefergröße steht im Artikeltext – bis zum Zustand auf diesen Fotos vergehen ein bis zwei Jahre.

So kommt die Pflanze bei dir an

Pflanzen sind lebende Ware. Nach dem Transport kann der Ballen trocken sein, einzelne Stellen können gelitten haben – beides gleicht sich schnell wieder aus. Bitte das Paket gleich öffnen, die Pflanzen herausnehmen, bei trockenem Ballen gründlich wässern und zeitnah pflanzen oder eintopfen.

Aus unserer Gärtnerei

Staudengärtnerei in Goch am unteren Niederrhein, 1963 von Heinz Gänge gegründet und heute in dritter Generation geführt. Auf rund 3,5 Hektar ziehen wir Stauden, Gräser, Farne, Gehölze und Bambus, überwiegend im Freiland und ohne Kunstlicht und Heizung. Diese Pflanzen kommen direkt vom Erzeuger, ohne Zwischenhandel und ohne Zwischenlager.

Verpackung und Versand

Alle Pflanzen wachsen bei uns auf und werden vor dem Verkauf in Freilandquartieren abgehärtet. Verpackt wird erst am tatsächlichen Versandtag, nicht schon am Tag der Etikettenerstellung – so stehen die Pflanzen keine zusätzlichen Tage im Karton. Versand mit DHL, Sendungsverfolgung inbegriffen.

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