Schimmel Sanierputz

Der Schimmelsanierputz besitzt er eine enorme Wasseraufnahmefähigkeit. So gleicht er auch eine besonders hohe Raumluftfeuchte aus. Zudem ist er vielfach überstreichbar mit der Kreidezeit Sumpfkalkfarbe.

Produkt-Highlights

  • Diffusionsoffen
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Enorme Wasseraufnahmefähigkeit
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Produktdetails Schimmel Sanierputz

Der Schimmel Sanierputz überzeugt durch seine enorme Wasseraufnahmefähigkeit, um besonders hohe Raumluftfeuchte auszugleichen. Für eine Sanierung von schimmelbefallenen Räumen ist er deshalb so gut geeignet, da er die an der Oberfläche entstehende Kondensfeuchte sofort aufnimmt.

Dadurch, dass dieser Sanierputz aus natürlichen, mineralischen Bestandteilen zusammengesetzt ist, macht ihn das zu einem baubiologisch einzigartigem Werkstoff.

Der Schimmel Sanierputz ist auf allen mineralischen Untergründen, welche fest, saugfähig und frei von losen Teilen sind, einsetzbar. Solche losen Teile können Kalk-, Kalkzement-, Kalkgips- und Zementputze oder Mauerwerk sein.

Technische Kurzinformationen

Verbrauch: 2,5 kg = 0,9 m² 
Abbindeprozess: 2 - 3 Tage 
Kombination mit weiteren Produkten: Kalk-Sinterwasser, Sodalauge, Sumpfkalkfarbe

Verarbeitung

Vorbereitung
Der Untergrund muß sauber, trocken, fest, fettfrei und frei von färbenden und durchschlagenden Inhaltstoffen sein.

  • Saugende Untergründe bis zur Sättigung mit sauberem Wasser, besser Kalk Sinterwasser vornässen.
  • Altanstriche gründlich entfernen.
  • Tapetenleimreste gründlich vom Untergrund abwaschen.
  • Sandende Untergründe gründlich abfegen.
  • Bindemittelanreicherungen und Sinterhaut an Putzoberflächen mechanisch entfernen. 
  • Schalölreste auf Beton entfernen.
  • Lose sitzende Putz- und Mauerteile entfernen und mit artgleichem Material ausbessern.
  • Schimmelbefallene Flächen mit Sodalauge aus Soda reinigen.


Vorgehensweise
 
KREIDEZEIT Schimmel-Sanierputz ist einfach zu verarbeiten.

  • Den Putz mit einer Federstahlkelle oder einer Venezianerkelle auf den vorgenässten Untergrund aufziehen.
  • Während des Abbindeprozesses, der zwei bis drei Tage dauert, darf der Putz nur langsam trocknen
  • In der Zeit des Abbindeprozesses ein bis zwei Mal leicht nachfeuchten.
  • Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Temperaturen bei der Verarbeitung und Erhärtung dürfen nicht unter 7°C liegen. Es darf maximal 5mm als Aufragsstärke gewählt werden. Optimal ist eine Umgebungstemperatur zwischen 8 und 20° C.

Folgebehandlung
Als Anstrichmaterial ist ausschließlich Sumpfkalkfarbe bzw. Sumpfkalkfarbe -gefüllt- zu verwenden, da andere Anstrichsysteme die Funktionalität des Putzes beeinträchtigen können.

Anrühren des Putzes
Pulver in die angegebene Menge sauberes, kaltes Wasser einrühren, dazu ein kräftiges Rührwerk benutzen. Mind. 15 Minuten quellen lassen und vor der Verarbeitung noch einmal gut durchrühren.

Verbrauch

25 kg reichen für 8 - 9 m² bei 3 mm Auftragsstärke. Das entspricht somit ca. 1,0 - 1,2 kg für 1m² je mm Auftragsstärke.

Werkzeug, Werkzeugreiniger & Zubehör

 Für das Auftragen eine Federstahlkelle oder eine Venezianerkelle verwenden. Nach dem Anziehen kann der Sanierputz mit einem Schwammbrett verrieben werden.

  • Eignungfür innen
  • AbtönungAbtönbar mit Kreidezeit Pigmenten. Produktinfos beachten.
  • VerarbeitungZahnspachtel Auftrag, zum Spachteln

Einordnung nach CLP-Verordnung

Symbole
GHS05: Ätzwirkung GHS05: Ätzwirkung
GHS07: dickes Ausrufezeichensymbol GHS07: dickes Ausrufezeichensymbol
Signalwort Gefahr!
H-Sätze H315: Verursacht Hautreizungen.
H318: Verursacht schwere Augenschäden.
H335: Kann die Atemwege reizen.

Haftungshinweise

Es obliegt dem Benutzer, durch eigene Tests festzustellen, ob das Produkt für die gewählte Anwendung geeignet ist.

Der Hersteller oder Händler ist keinesfalls für Folgeschäden haftbar. Die obenstehenden Informationen können Änderungen unterliegen, die in überarbeiteten Versionen der technischen Datenblätter veröffentlicht werden. Wir können nicht für schlechte Ergebnisse haftbar gemacht werden, die durch Ursachen entstanden sind, die nicht mit der Qualität des Produktes zusammenhängen.

Diese technischen Informationen wurden aufgrund des derzeitigen Informations- und Wissensstandes erstellt. Die neuesten technischen Datenblätter können bei der Bioraum GmbH angefordert werden oder sind auf der Website verfügbar.

VORSICHT: Mit dem Produkt getränkte Tücher können selbst entflammen und müssen nach Gebrauch in Wasser neutralisiert werden.